Die vollständige Privatisierung der HSH Nordbank ist vom Tisch. Der Hamburger Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) erteilte einem Verkauf eine Absage. "Ein Verkauf ist derzeit nicht sinnvoll und nicht vorgesehen", sagte Tschentscher der "Bild"-Zeitung. Hamburg und das Land Schleswig-Holstein halten 83,3 Prozent der gemeinsamen Landesbank.
Hamburg will Anteil an HSH Nordbank nicht privatisieren
Hamburg (dapd). Die vollständige Privatisierung der HSH Nordbank ist vom Tisch. Der Hamburger Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) erteilte einem Verkauf eine Absage. "Ein Verkauf ist derzeit nicht sinnvoll und nicht vorgesehen", sagte Tschentscher der "Bild"-Zeitung. Hamburg und das Land Schleswig-Holstein halten 83,3 Prozent der gemeinsamen Landesbank. Die Kieler CDU/FDP-Regierung will den Landesanteil an dem Geldhaus nach Ende der Sanierung verkaufen.
Im Frühjahr 2009 bewahrten die Länder die Bank mit einer Finanzspritze in Höhe von drei Milliarden Euro und weiteren Garantien in Höhe von zehn Milliarden Euro vor der Schließung. Die Bank war 2008 durch Fehlspekulationen in Schieflage geraten.
dapd
