Die Auftragsbücher der Tischler und Schreiner sind für bis in die erste Jahreshälfte 2012 noch gut gefüllt. Das sagte Konrad Steininger, Präsident des Bundesverbandes Tischler Schreiner Deutschland. Die Kunden setzten vermehrt auf Wertsteigerung und Werterhalt der eigenen Immobilie. Deshalb starte die Branche optimistisch ins neue Jahr.

"2011 war ein sehr gutes Jahr für das Tischler-/Schreinerhandwerk", sagt Konrad Steininger, Präsident des Bundesverbandes Tischler Schreiner Deutschland. Trotz Schuldenkrise und Turbulenzen an den Finanzmärkten seien die Autragsbücher beim Großteil der Betriebe voll und die Umsätze kräftig gewachsen.
Die Situation bei den Ausbildungsplätzen zeige, dass sich das gute Image des Berufs positiv auf die Branche auswirke. Dennoch müsse sich auch das Tischer-/Schreinerhandwerk vermehrt um qualifizierten Nachwuchs bemühen. Dabei sei die tiefe Verwurzelung des Berufs in der Gesellschaft von Vorteil.
Kunden setzen vermehrt auf Qualität
Konjunkturverstärkend wirke sich der Trend zu mehr Qualität aus. Die Kunden würden zunehmend die "wahren Werte" wiederentdecken. Die Wertsteigerung und der Werterhalt der Immobilie, aber auch die Inidiviudalisierung des Wohnumfelds seien maßgebliche Entscheidungskriterien für hochwertige Produkte von Tischler. Wie viele andere Gewerke, zum Beispiel aus den Bau- und Ausbauhandwerken, sehen auch die Schreiner die energetische Gebäudesanierung als zukunfträchtigen Markt. dhz