Mit einem Gutachten zum thailändischen Recht will das Landgericht Landshut Klarheit in die Eigentumsverhältnisse des gepfändeten Prinzen-Jets bringen. Vor Mitte September werde es deshalb keine gerichtliche Entscheidung geben, sagte Gerichts-Vizepräsident Christoph Fellner am Donnerstag auf dapd-Anfrage.
Gutachten in Affäre um Prinzen-Jet in Arbeit
München/Landshut (dapd-bay). Mit einem Gutachten zum thailändischen Recht will das Landgericht Landshut Klarheit in die Eigentumsverhältnisse des gepfändeten Prinzen-Jets bringen. Vor Mitte September werde es deshalb keine gerichtliche Entscheidung geben, sagte Gerichts-Vizepräsident Christoph Fellner am Donnerstag auf dapd-Anfrage.
Die Maschine war am Münchner Flughafen festgesetzt worden, um eine millionenschwere Forderung der insolventen Walter Bau gegenüber Thailand einzutreiben. Nach Ansicht Thailands gehört das Flugzeug jedoch zum Privatbesitz des Kronprinzen. Der Jet darf erst starten, wenn 20 Millionen Euro Sicherheitsleistung hinterlegt sind.
dapd
