"Höchstmaß an Transparenz" verlangt Grüne fordern klare Ansage der Bundesregierung zum Euro

Die Grünen verlangen von der Bundesregierung eine klare Ansage in der Debatte um die Sicherheit des Euro. "Ich will von der Bundesregierung, von der Bundeskanzlerin konkret hören, wie es mit Europa weitergehen soll", sagte Grünen-Chef Cem Özdemir am Montag in Berlin. "Wir brauchen eine öffentliche Debatte statt geheimniskrämerischer Treffen in Luxemburg."

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Grüne fordern klare Ansage der Bundesregierung zum Euro

Berlin (dapd). Die Grünen verlangen von der Bundesregierung eine klare Ansage in der Debatte um die Sicherheit des Euro. "Ich will von der Bundesregierung, von der Bundeskanzlerin konkret hören, wie es mit Europa weitergehen soll", sagte Grünen-Chef Cem Özdemir am Montag in Berlin. "Wir brauchen eine öffentliche Debatte statt geheimniskrämerischer Treffen in Luxemburg."

Auch bei den anstehenden Beratungen für einen dauerhaften Rettungsschirm sei ein "Höchstmaß an Transparenz" nötig - einerseits um die Märkte zu beruhigen, andererseits um zu vermeiden, dass die Debatte Rechtspopulisten in die Hände spiele. Die Grünen wollten der Bundesregierung kein Bein stellen, sondern seien bereit, ihren Teil der Verantwortung beizutragen.

Özdemir bezeichnete die jüngsten Spekulationen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Gemeinschaftswährung als "schädlich für den Euro". Er wies einen möglichen Ausstieg des Landes aus dem Euro-Raum als unsinnig zurück. "Ein Austritt Griechenlands löst keines unserer Probleme."

Ein informelles Treffen einiger Euro-Finanzminister hatte am Wochenende für Unruhe gesorgt und Spekulationen ausgelöst, wonach Griechenland erwäge, den Euro-Raum zu verlassen und die Drachme wieder einzuführen. Die zunächst geheim gehaltene Zusammenkunft fand am Freitagabend in Luxemburg statt. EU-Vertreter und die griechische Regierung wiesen die Gerüchte umgehend zurück.

dapd