Die richtige Preiskalkulation ist für viele Existenzgründer eine große Herausforderung. Bieten sie ihre Leistungen zu teuer an, finden sie keine Kunden. Umgekehrt bringen günstige Preise zwar möglicherweise eine gute Auslastung, aber unter Umständen auch Verluste. Das Bundeswirtschaftsministerium hat dazu eine neue Broschüre aufgelegt.
Gründer erhalten Tipps zur Preisgestaltung
Erläutert wird in der aktuellen Ausgabe der "Gründerzeiten" beispielsweise, was unter Handelsspanne und Kalkulationsaufschlag zu verstehen ist und wie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe einen Stundenverrechnungssatz ermitteln können.
Ohne kalkulatorisches Grundwissen machen Existenzgründer häufig den Fehler, ihre Preise aus dem Bauch heraus festzulegen. Viele berücksichtigen zudem nur die laufenden auftragsbezogenen Kosten, nicht aber anteilige Fixkosten wie beispielsweise Abschreibungen für Geräte oder die Raummiete. Auch fehlen für eine solide Preisfestlegung oft Informationen zum Markt- und Wettbewerbsumfeld. Wer für eine Leistung mehr Geld verlangt als die Konkurrenz, muss dies auch durch überlegene Service- oder Produktqualität begründen.
Die Broschüre "Gründerzeiten, Nr.28, Thema Preisgestaltung" können Sie unter bmwi.de herunterladen.
dapd