CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat eine "schmerzhafte Niederlage und herbe Enttäuschung" seiner Partei bei der Bürgerschaftswahl in Bremen eingestanden. In der ARD sagte er am Sonntag, es sei schmerzhaft, dass die CDU voraussichtlich nur drittstärkste Kraft werde.
Gröhe spricht von schmerzhafter Niederlage für die CDU
Berlin (dapd). CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat eine "schmerzhafte Niederlage und herbe Enttäuschung" seiner Partei bei der Bürgerschaftswahl in Bremen eingestanden. In der ARD sagte er am Sonntag, es sei schmerzhaft, dass die CDU voraussichtlich nur drittstärkste Kraft werde.
Weil sich SPD und Grüne frühzeitig auf die Fortsetzung ihrer Koalition festgelegt hätten, habe für die Wähler in Bremen aber auch "eine reale Wechselperspektive" gefehlt.
Das Wahlergebnis sei für die CDU nun auch eine Herausforderung, weiter an ihrer Großstadtkompetenz zu arbeiten, sagte Gröhe.
Nach der Prognose der ARD kommt die SPD mit Bürgermeister Jens Böhrnsen auf 38 Prozent der Stimmen (2007: 36,7 Prozent). Die Grünen erzielen 22,5 Prozent (2007: 16,5 Prozent), die CDU 20 Prozent (2007: 25,6 Prozent). Die Linke erreicht 6,0 Prozent (2007: 8,4 Prozent). Die FDP schafft nur 3 Prozent (2007: 6,0).
Nach den Zahlen des ZDF erreicht die SPD 38 Prozent, die Grünen 23 Prozent, die CDU 21,5 Prozent, die Linke 5,5 Prozent und die FDP 3 Prozent.
dapd
