Der CDU-Generalsekretär kritisiert den Programmentwurf der Linken Gröhe: Linke "verniedlicht" SED-Unrechtsstaat

Im Programmentwurf der Linken wird nach Ansicht von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe "das Leben im SED-Unrechtsstaat verniedlicht". Die Partei wolle zudem Zwangsverstaatlichung und die außenpolitische Isolation Deutschlands, sagte Gröhe am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. "Die Linkspartei lehnt unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung ab."

Gröhe: Linke "verniedlicht" SED-Unrechtsstaat

Berlin (dapd). Im Programmentwurf der Linken wird nach Ansicht von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe "das Leben im SED-Unrechtsstaat verniedlicht". Die Partei wolle zudem Zwangsverstaatlichung und die außenpolitische Isolation Deutschlands, sagte Gröhe am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. "Die Linkspartei lehnt unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung ab."

FDP-Generalsekretär Christian Lindner warf der Linken vor, "einen radikalen Systemwechsel für unser Land" und das Ende der Sozialen Marktwirtschaft zu verfolgen. Die DDR werde in dem Programmentwurf "verklärt". Mit einer "Mischung aus Radikalität, Gestrigkeit und Populismus" verabschiede sich die Linke endgültig aus dem Kreis ernst zu nehmender Parteien, erklärte Lindner in Berlin.

Die Linke-Vorsitzenden Klaus Ernst und Gesine Lötzsch hatten den Entwurf für das Parteiprogramm am Montag vorgestellt. Ende Oktober soll ein Parteitag darüber abstimmen.

dapd