Man muss die Sorgen ernst nehmen Gröhe erwartet auch skeptische Fragen zum Atomausstieg

Die Mehrheit der CDU-Anhänger steht nach Einschätzung von Generalsekretär Hermann Gröhe hinter einem schnellen Ausstieg aus der Atomenergie. "Uns eint aber auch der Wunsch, die Wirtschafts- und Sozialpolitik dabei nicht außer acht zu lassen", sagte Gröhe der "Stuttgarter Zeitung" vom Samstag.

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Gröhe erwartet auch skeptische Fragen zum Atomausstieg

Berlin (dapd). Die Mehrheit der CDU-Anhänger steht nach Einschätzung von Generalsekretär Hermann Gröhe hinter einem schnellen Ausstieg aus der Atomenergie. "Uns eint aber auch der Wunsch, die Wirtschafts- und Sozialpolitik dabei nicht außer acht zu lassen", sagte Gröhe der "Stuttgarter Zeitung" vom Samstag.

Am Montag stellt sich die CDU-Spitze bei einem "Energiepolitischen Fachgespräch" den Fragen der Basis. Zu der Diskussionsveranstaltung werden im Konrad-Adenauer-Haus einige hundert Teilnehmer erwartet. Neben Gröhe wollen Kanzleramtschef Ronald Pofalla und Umweltminister Norbert Röttgen Fragen beantworten. Am Vormittag diskutieren die drei CDU-Politiker bereits mit den Mitgliedern der Fachausschüsse Umwelt und Wirtschaft sowie den Landesgeneralsekretären.

Man werde sich bei der Veranstaltung natürlich auch den skeptischen Fragen stellen, sagte Gröhe der "Stuttgarter Zeitung". So müsse man die Sorgen ernst nehmen, die sich auf die Bezahlbarkeit der künftigen Stromversorgung bezögen. "Dabei haben wir den Rentner und dessen Stromrechnung ebenso im Blick wie die energieintensive Industrie", sagte der CDU-Politiker.

"Zudem werden wir deutlich machen, dass die Energiewende nicht nur Risiken, sondern auch große Chancen bietet. Wir können sie nutzen, um uns weltweit an die Spitze wichtiger technischer Entwicklungen zu setzen", sagte Gröhe. Zugleich könnten viele Handwerker auf neue Aufträge hoffen, wenn die Wärmedämmung verstärkt gefördert werde.

dapd