Der Abbau des griechischen Haushaltsdefizits kommt offenbar schneller voran als in der Vereinbarung mit den internationalen Kreditgebern des Landes geplant.
Griechenlands Defizitabbau kommt schneller als vereinbart voran
Wie das Finanzministerium in Athen mitteilte, fiel der Fehlbetrag in der Staatskasse in den ersten neun Monaten des Jahres verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 31,1 Prozent. Die Vereinbarung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Union sieht für diesen Zeitraum einen Abbau des Defizits um 26,9 Prozent vor.
Die Finanzierungslücke von Januar bis September belief sich nach vorläufigen Daten auf 16,2 Milliarden Euro, verglichen mit einem Fehlbetrag von 23,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Haushalt der Zentralregierung, der allerdings problematische Posten wie das Gesundheitswesen oder Sozialausgaben nicht berücksichtigt, kommt damit besser voran als in den Zielvorgaben für das 110 Milliarden Euro schwere Rettungspaket vom IWF und der EU vorgesehen.
dapd