Die Debatte über die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke hat Greenpeace 2010 Einnahmen in Rekordhöhe beschert. Die Summe der Erträge und Spenden sei auf das bislang höchste Ergebnis von 47,7 Millionen Euro (2009: 45,9 Millionen Euro) gestiegen, teilte ein Sprecher der Umweltschutzorganisation am Dienstag in Hamburg mit. Das entspricht einem Anstieg von knapp vier Prozent.
Greenpeace mit Rekordeinnahmen wegen Atomdebatte
Hamburg (dapd). Die Debatte über die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke hat Greenpeace 2010 Einnahmen in Rekordhöhe beschert. Die Summe der Erträge und Spenden sei auf das bislang höchste Ergebnis von 47,7 Millionen Euro (2009: 45,9 Millionen Euro) gestiegen, teilte ein Sprecher der Umweltschutzorganisation am Dienstag in Hamburg mit. Das entspricht einem Anstieg von knapp vier Prozent. Die Zahl der Förderer erhöhte sich den Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf mehr als 566.000 (2009: 562.056).
Greenpeace gab im vergangenen Jahr 43,4 Millionen Euro (2009: 43,1) aus, darunter 14 Millionen für inländische und 15 Millionen für internationale Kampagnen in vergleichbarer Höhe zum Vorjahr sowie 2,7 Millionen für die Verwaltung (2009: 2,9).
Der Überschuss von rund 4,3 Millionen Euro wurde in die Rücklagen gestellt und soll zeitnah in Kampagnen investiert werden.
dapd
