Die Befürchtungen angesichts der nach wie vor ungelösten US-Schuldenkrise haben am Mittwoch den Goldkurs auf ein Allzeithoch steigen lassen. An den Börsen in Tokio, London und New York erreichten die Notierungen einen Rekordwert. Am Vormittag lag der Preis je Feinunze (etwa 31 Gramm) bei 1.625,20 Dollar. Der Goldkurs fiel im Tagesverlauf wieder leicht, stieg aber in der Mittagszeit noch einmal an.
Goldpreis erreicht Rekordhoch
Berlin (dapd). Die Befürchtungen angesichts der nach wie vor ungelösten US-Schuldenkrise haben am Mittwoch den Goldkurs auf ein Allzeithoch steigen lassen. An den Börsen in Tokio, London und New York erreichten die Notierungen einen Rekordwert. Am Vormittag lag der Preis je Feinunze (etwa 31 Gramm) bei 1.625,20 Dollar. Der Goldkurs fiel im Tagesverlauf wieder leicht, stieg aber in der Mittagszeit noch einmal an. Gegen 15.00 Uhr notierte das Edelmetall bei 1624,00 Dollar.
Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen war der Goldpreis infolge der Eurokrise und der Schuldenproblematik in den USA immer weiter gestiegen. Auch bei den Verbrauchern wird Umfragen zufolge das Gold als Anlage immer beliebter.
Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Goldhändlers Pro Aurum, die der Nachrichtenagentur dapd am Mittwoch vorlag, ergab, dass jeder zweite Deutsche Gold derzeit für eine lohnende Kapitalanlage hält. Der Umfrage zufolge haben acht Prozent der Bürger Geld in Gold oder Silber angelegt. Zwei Prozent der Befragten beabsichtigten, sich in den kommenden sechs Monaten Edelmetall-Anlagen zu kaufen.
Eine Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" ergab, dass etwa jeder dritte Deutsche erwägt, seine Ersparnisse künftig in Gold anzulegen. Vor allem jüngere Menschen spielten mit diesem Gedanken. Grund sei die Sorge vor einem Wertverfall des Euro. So befürchteten 63 Prozent der Befragten einen Wertverlust ihrer Ersparnisse. 25 Prozent äußerten große, 38 Prozent etwas Sorge.
dapd
