Internationaler Wettbewerb "Junge Cellinis"2015 Gold- und Silberschmiede: Deutschland sucht die besten Ringmacher

Ringe galten schon in der Steinzeit als Schmuckstücke. 2015 sind alle angehenden und jungen Gold- und Silberschmiede weltweit aufgerufen, den schönsten Ring herzustellen. Handwerkliches Geschick ist eine Voraussetzung des Wettbewerbs.

Weltweit gesucht wird der beste Ring. Alle Gold- und Si,berschmiede aus aller Herren Länder sind aufgerufen, am Wettbewerb teilzunehmen. - © Foto: Colourbox.de

Der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere ruft alle Auszubildenden und Goldschmiede im ersten Gesellenjahr auf, am diesjährigen internationalen Wettbewerb "Junge Cellinis" 2015 teilzunehmen. Der Wettbewerb findet im kommendem Jahr unter dem Titel "Ringe reden!?" statt. Laut Angaben des Zentralverbands werden alle Arbeiten zum Wettbewerb zugelassen, die zum Thema passen.

Gestalterische Kreativität gefragt

Wettbewerbsteilnehmer müssen neben handwerklicher Fähigkeit, gestalterische Kreativität beweisen und sich von ausgewähltem Material inspirieren lassen. Die Aufgabe ist die handwerkliche Umsetzung des vorgegebenen Themas in Form eines tragbaren Schmuckstückes, das neu gefertigt ist und noch nicht der Öffentlichkeit gezeigt wurde. Analog hierzu muss eine farbige Kundenzeichnung angefertigt werden.

Materialien sind den Wettbewerbsteilnehmern nicht vorgeschrieben. Allerdings muss der Ring aus einem gemessenen Anteil aus Edelmetallen gefertigt sein. Der Verband macht darauf aufmerksam, dass in diesem Fall das Washingtoner Artenschutz-Abkommen zu berücksichtigen ist.

Medaillen und Wertgutscheine

Die Preise werden für drei Ausbildungsjahre und das erste Junggesellenjahr ausgelobt. Zu gewinnen gibt es Medaillen und Wertgutscheine. Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist der 18. Februar 2015. Abgabeschluss ist der 18. März 2015. Ein genaues Datum für die Prämierung der Gewinner steht laut Verband noch nicht fest.

Seit Jahrtausenden schmücken sich Menschen mit einem oder mehreren Ringen am Finger. Dieser ist ein ganz besonderes Schmuckstück, das nicht nur die Hand seines Trägers ziert, sondern häufig auch Botschaften – wie "verheiratet", "verlobt" oder "verwitwet" überbringen soll. Darüber hinaus können Ringe dem Betrachter auch etwas über den beruflichen Status vermitteln. So hat beispielsweise der Fischerring seit Jahrhunderten eine Symbolkraft, da er nur von Päpsten getragen werden kann.  

Details beim Zentralverband

Ein Ring kann also eine erstklassige Auskunftsquelle sein, da er nicht nur über den Personenstand, sondern auch so manches über Geschmack, Charakter, Vorlieben aussagt. Auch Informationen zur Finanzkraft der Träger werden durch die Ringe preisgegeben. Weitere Details zum Wettbewerb gibt es auf der Webseite des Zentralverbands . Dort erfahren die Teilnehmer auch, was einzureichen ist. cle