Das Goethe-Institut hat Chinas Vorgehen im Fall des Künstlers Ai Weiwei hart kritisiert.
Goethe-Institut kritisiert China im Fall Ai Weiwei
Berlin (dapd). Das Goethe-Institut hat Chinas Vorgehen im Fall des Künstlers Ai Weiwei hart kritisiert. "Die Art und Weise, wie der Künstler verhaftet wurde und keine Informationen über seinen Aufenthaltsort und sein mögliches Vergehen über die lange Zeit gegeben wurden, war ein inakzeptables Vorgehen und entspricht auch nicht der chinesischen Rechtslage", sagte Präsident Klaus-Dieter Lehmann am Donnerstag auf dapd-Anfrage. Er hoffe sehr, dass es jetzt bald zu einer vollständigen Klärung komme.
Ai Weiwei war am Mittwoch nach zweieinhalb Monaten Haft auf Kaution freigelassen worden. Das Goethe-Institut unterstützt Künstler, die in ihren Ländern unterdrückt werden. Lehmann hatte erst kürzlich gesagt, Ai Weiweis Festnahme dürfe nicht akzeptiert werden. Es müssten alle Möglichkeiten genutzt werden, das Thema am Leben zu halten.
dapd
