Berufsweltmeisterschaft in Leipzig Go for Gold: Die WorldSkills startet

Es wird ernst: Die WorldSkills, die Weltmeisterschaft der nichtakademischen Berufe, startet in Leipzig. Vom 2. bis 7. Juli gehen über 1.000 Teilnehmer aus 60 Nationen an den Start. Auch das deutsche Team hofft auf Goldmedaillen.

Das deutsche Nationalteam für die WorldSkills 2013. - © Foto: WorldSkills Germany/Anja Jungnickel

Die deutsche Nationalmannschaft ist seit einigen Tagen in Leipzig angekommen. Am Wochenende traf sich das Team zum ersten Mal im Mannschaftshotel. Dann lernte die Mannschaft die Stadt kennen, besuchte das Völkerschlachtdenkmal und einen Vergnügungspark, bevor es dann ernst wird mit der Berufsweltmeisterschaft. Am Dienstag, den 2. Juli, werden dann alle internationalen Teilnehmer mit einer großen Eröffnungsfeier willkommen geheißen. Am Mittwoch, 3. Juli, startet dann der viertägige Wettbewerb auf dem Messegelände Leipzig.

So viele Teilnehmer wie noch nie

46 Goldmedaillen werden vergeben und zwar in den Bereichen Transport & Logistik, Bau & Konstruktionstechnik, Fertigungstechnik, Kommunikations- & Informationstechnik, Kreative Kunst und Modetechnologie sowie Soziale Dienstleistungen.

Mit 43 deutschen Teilnehmern gehen so viele wie noch nie an den Start. Sie müssen an den vier Wettkampftagen die für ihren Beruf gestellten Aufgaben bewältigen. Bei den Elektroinstallateuren beispielsweise muss Michael Langer aus Burghausen eine Fehlersuche, eine Programmierung einer Hausautomation, eine Industrieinstallation und eine normale Gebäudeinstallation im Wettbewerb abliefern. Christian Kemmerer aus Seligenstadt fertigt bei den Bauschreinern regelmäßige Verbindungen wie Schließzapfen und verschiedene Schwalbenschwänze in Massivholzteilen.

Die Mechatroniker Timo Späth und Lukas Adler aus Waldkirch arbeiten hingegen als Team. Sie müssen in einer bestimmten Zeit eine Automatisierungsanlage aufbauen, verdrahten und programmieren.

Im Wettbewerb die Ruhe bewahren

Friseurin Maria Launer aus Viernau hat sich vorgenommen, im Wettbewerb die Ruhe zu bewahren, um ihre Aufgabe in der vorgegebenen Zeit zu bewältigen. Ihren größten Konkurrenten sieht sie im französischen Teilnehmer. Matthias Köfer, Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik aus Ansbach, wird geschätzte 300 Einzelteile in seiner Wettbewerbsaufgabe verbauen. Bei ihm kommt es vor allem auf die Materialplanung an.

Zum Start der WorldSkills trifft sich die deutsche Nationalmannschaft mit Schirmherrin und Bundesbildungsministerin Johanna Wanka, die für ein gutes Abschneiden die Daumen drückt. dan

Alle Informationen unter worldskillsleipzig2013.com .