Der US-Autobauer General Motors (GM) macht Fortschritte bei der Sanierung seiner deutschen Tochter Opel, die aber immer noch tief in den roten Zahlen steckt.
GM kommt mit Opel-Sanierung voran
Rüsselsheim/Detroit (dapd). Der US-Autobauer General Motors (GM) macht Fortschritte bei der Sanierung seiner deutschen Tochter Opel, die aber immer noch tief in den roten Zahlen steckt. Im ersten Quartal 2011 fuhr GM in seinem Europageschäft - das im Wesentlichen aus Opel und der Schwestermarke Vauxhall besteht - einen Verlust von 400 Millionen US-Dollar (knapp 270 Millionen Euro) ein, wie der Konzern am Donnerstag in Detroit mitteilte. Das seien aber 600 Millionen Dollar weniger als im Vorjahresquartal.
Damit ist Europa für GM die letzte Region in den roten Zahlen. GM bekräftigte die Erwartung, Opel werde im laufenden Jahr in die Gewinnzone kommen, wenn bei der Berechnung die Sanierungskosten außen vor blieben.
Insgesamt meldete der größte US-Autobauer einen Betriebsgewinn (Ebit) von 3,2 Milliarden Dollar, nach 0,9 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 36,2 Milliarden Dollar. Vor allem in Nordamerika stieg der Gewinn kräftig, nachdem dort der Autoabsatz wieder anzog. Der Gewinn enthält einen Erlös von 1,6 Milliarden Euro aus dem Verkauf des GM-Anteils am Zulieferer Delphi.
dapd
