Architekturwettbewerb "geplant + ausgeführt": Abstimmen und Publikumspreis gewinnen

Herausragende Architektur, ermöglicht durch das Können der Fachleute im Handwerk. Der Wettbewerb "geplant + ausgeführt 2019" würdigt die besten Objekte.

Geplant von Vautz Mang Architekten, umgesetzt von Rieg Holzbau: Die neue Salzlagerhalle in Geislingen an der Steige hat im Jahr 2018 den Hauptpreis der Fachjury gewonnen. - © martin duckek | ulm

Der Reiz des Architekturwettbewerbs "geplant + ausgeführt" liegt in seinem ganzheitlichen Ansatz. Denn hier sind die Architekten nicht die alleinigen Stars. Sie können den Preis nur zusammen mit einem Handwerker gewinnen. Genauso, wie ein Gebäude oder eine Raumgestaltung nicht ohne die Fertigkeiten und das Wissen des Praktikers entstehen können.

Die Deutsche Handwerks Zeitung vergibt im Rahmen des Wettbewerbs 2019 zum sechsten Mal einen Publikumspreis. Dafür ist Ihre Stimme gefragt. In der Bildergalerie können Sie sich Objekte anschauen, die eine Fachjury unter allen Bewerbern ausgewählt hat. 30 Arbeiten, die für die Preisvergabe infrage kommen. Im Formular, in dem Sie über Ihren Favoriten abstimmen können, sind alle Kandidaten verzeichnet. Die Abstimmung läuft zwischen dem 4. Februar und dem 1. März.

Abstimmen lohnt sich auf alle Fälle. Denn unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost. Hauptpreis ist ein Aufenthalt für zwei Personen in einem Fünf-Sterne-Hotel auf Mallorca (sieben Übernachtungen im Standardzimmer mit Halbpension für rund 2.000 Euro). Außerdem gibt es zehn Uhren der Marke Smukkett zu gewinnen.

Die Abstimmung ist abgelaufen. Die Sieger werden zur Preisverleihung während der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München am 14. März, 16.30 Uhr in Halle C3 ausgezeichnet und danach veröffentlicht.

  • Bild 1 von 58
    © Florian Holzherr
    Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer, Poing

    Als Solitär konzipiert, ordnet die neue Kirche wie ein Schlussstein die städtebaulich sensible Situation. Über einem massiven Sockel aus Nagelfluh erhebt sich die bewegte, mit weißen Keramikkacheln bekleidete Dachlandschaft und entfaltet ihre skulpturale Kraft. Die Differenzierung zwischen der weißen Raumkrone und dem steinernen Boden- und Wandsockel thematisiert die Vorstellung von Himmel und Erde, von Transzendenz und Immanenz, in deren Spannungsfeld der Kirchenraum verortet ist ...

    Planung: meck architekten gmbh
    Ausführung: Baugesellschaft Gebr. Rank GmbH & CO

  • Bild 2 von 58
    © Michael Heinrich
    Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer, Poing

    ... Betritt man den leicht zum Altar abfallenden Kirchenraum, öffnet sich nach dem niedrigen Eingangsbereich ein in seiner Haltung barock anmutender, zum Himmel strebender Raum aus Licht. Dieser wird im konstruktiven wie im übertragenen Sinne durch ein Raumkreuz getragen, das sich als kraftvolles Bild in Form des Dachfaltwerkes offenbart. In Analogie zur Dreifaltigkeit prägen drei große Lichtöffnungen mit ihrer jeweiligen Lichtführung die unterschiedlichen liturgischen Orte und Handlungen. Die besondere plastische Gestaltung der Keramikkacheln ist dem Lichtraumprofil des Kirchenraumes entlehnt und erzeugt mit ihrer stark differenzierten Geometrie eine mannigfache Lichtbrechung. Mit dem Licht spielend wird die Dachlandschaft so zur kristallinen „Stadtkrone“ der Gemeinde Poing. Eine Kirche der Nähe und Begegnung: begreifbar, offen, einladend, präsent und weithin sichtbar.

    Planung: meck architekten gmbh
    Ausführung: Baugesellschaft Gebr. Rank GmbH & CO

  • Bild 3 von 58
    © Hertha Hurnaus
    Neubau Lycée Français und Umbau Studio Molière

    ... Das neue Schulgebäude befindet sich im Südwesten, um einen neuen gestalteten Freiraum abgerückt. In seiner Fassade spiegelt sich die historische Fassade des Studio-Gebäudes, wodurch dieser Ort seinen besonderen Charakter erhält. Diese Besonderheit wird durch die Orientierung des Gebäudes und der darin enthaltenen Funktionen, die reduzierte Detaillierung seiner Fassadenkonstruktion, sowie die lichttechnische Inszenierung dieser Atmosphäre auch in der abendlichen Stimmung unterstrichen.

    Planung: Dietmar Feichtinger Architectes
    Ausführung: Pittel+Brausewetter GmbH
    Ing. A. Sauritschnig GmbH

  • Bild 4 von 58
    © Hertha Hurnaus
    Neubau Lycée Français und Umbau Studio Molière

    Die kulturelle Funktion „Theater“, dessen besondere Lage und Organisation in einem Gebäude historischen Ursprungs, und die Identität des Schulneubaus stehen im Mittelpunkt des Entwurfs. Der Versuch, die alte Reitschule im 19. Jhdt. großzügig zu öffnen, spiegelt sich im neuen Schulgebäude wider und wird auf einem zeitgemäßen Niveau realisiert. Der neue Eingangsbereich des Studio-Gebäudes erhält durch das Entfernen der beiden bestehenden Decken eine Großzügigkeit, die dem Besucher bereits hier die besondere Funktion ankündigt. Das Foyer vermittelt dem Besucher einen weiteren Eindruck der angekündigten Großzügigkeit der Gebäudestruktur. Der Raum ist bis zur Dachdecke geöffnet, die freigelegten hohen Spitzbogenfenster lassen sowohl am Tag, aber auch abends vor Beginn der Vorstellungen viel Licht rein und kündigen den dahinterliegenden Saal an. Er dient als Verbindungsglied zum neuen Schulbau...

    Planung: Dietmar Feichtinger Architectes
    Ausführung: Pittel+Brausewetter GmbH
    Ing. A. Sauritschnig GmbH

  • Bild 5 von 58
    © Zooey Braun
    Gemeindehaus Kehl

    Aufgrund organisatorischer Umstrukturierungen entschloss man sich dazu, die älteste Kirche in Kehl als zentralen Ort der Kirchengemeinde auszubauen. Die bereits dort befindliche Verwaltung sollte durch den Neubau eines Gemeindehauses und die Sanierung der 1822 von Hans Voss, einem Weinbrenner-Schüler, erbauten Christuskirche zu einem multifunktionalen Gemeindezentrum erweitert werden. Der Neubau des Gemeindehauses gliedert und definiert den Stadtraum neu. Im Zusammenspiel mit Hanauer Museum, Haus der Kirche und der Christuskirche entstehen der Gemeindeplatz als zentraler Ort der Kirchengemeinde sowie der Kirchplatz, der die Kirche zum öffentlichen Raum hin öffnet...

    Planung: VON M GmbH
    Ausführung: Adam Bauunternehmung KG
    Eble Ausbau + Fassade GmbH
    Ketterer Holzbau GmbH

  • Bild 6 von 58
    © Zooey Braun
    Gemeindehaus Kehl

    ... Die Konzeption des Gemeindehauses zielt auf eine räumlich flexible und maximal funktionale Organisation aller Bereiche ab. Ganz im Sinne von Weinbrenners Klassizismus wird die Architektur des Gemeindehauses von einer durchgängigen, klaren geometrischen Ordnung, präzisen Details, dem Umgang mit Licht und einem puren und nachvollziehbaren Materialeinsatz bestimmt. Der Neubau wurde durchgängig mit mineralisch gedämmten Hochlochziegeln gemauert, deren strukturierte Oberflächen teilweise nur mit Kalk geschlämmt, teilweise glatt gespachtelt wurden, so dass sich im Zusammenspiel der Ziegel, ihrer Endbehandlung und den wechselnden Lichtsituationen im Haus ein lebendiges Spiel unterschiedlich strukturierten Oberflächen ergibt.

    Planung: VON M GmbH
    Ausführung: Adam Bauunternehmung KG
    Eble Ausbau + Fassade GmbH
    Ketterer Holzbau GmbH

  • Bild 7 von 58
    © Zooey Braun
    Christuskirche Kehl

    Aufgrund organisatorischer Umstrukturierungen entschloss man sich dazu, die älteste Kirche in Kehl als zentralen Ort der Kirchengemeinde auszubauen. Die bereits dort befindliche Verwaltung sollte durch den Neubau eines Gemeindehauses und die Sanierung der 1822 von Hans Voss, einem Weinbrenner-Schüler, erbauten Christuskirche zu einem multifunktionalen Gemeindezentrum erweitert werden. Die Sanierung der klassizistischen Kirche verfolgte das Ziel der Rekonstruktion der ursprünglichen Gestalt und Farbigkeit, um dem Gebäude seine unverfälschte Qualität und Identität zurückzugeben...

    Planung: VON M GmbH
    Ausführung: Toni Petschl Möbelwerkstätten Innenausbau

  • Bild 8 von 58
    © Zooey Braun
    Christuskirche Kehl

    ... Um mit einem multifunktionalen Kirchenraum unterschiedlichsten Nutzungen gerecht zu werden, wurden die bestehenden Kirchenbänke zugunsten einer flexiblen Bestuhlung aufgegeben sowie alle Prinzipalien als mobile „Möbelstücke“ konzipiert. Das wichtigste neue Element ist allerdings eine in der Längsachse der Kirche verschiebbare und aufklappbare Wand, die unterschiedliche Raumzuschnitte und -proportionen, sowie die Abtrennung kleinerer Rückzugsbereiche ermöglicht und damit die vielfältige Nutzung der Kirche wesentlich unterstützt. Alle Einbauten wurden in Eiche Natur gehalten und gehen in einen feinen Kontrast zum Bestand. Gemäß der ursprünglichen Konzeption wird der Kirchenraum über die großen Fensteröffnungen mit Tageslicht geflutet. In den Abendstunden erfolgt die Beleuchtung über abgependelte Leuchten.

    Planung: VON M GmbH
    Ausführung: Toni Petschl Möbelwerkstätten Innenausbau

  • Bild 9 von 58
    © Ortwin Klipp für Landau + Kindelbacher
    Wohnanlage Trogerstraße München

    ... Bei der Innenhofbebauung handelt es sich um eine hinterlüftete Metallfassade mit perforierten Alublechpaneelen und Faltschiebeläden. Die Besonderheit der Fassade liegt in der umgekehrten Öffnungsrichtung der Faltschiebeläden, diese sind im geschlossenen Zustand nicht wie üblich dicht vor den Fenstern, sondern stehen außen in einer Flucht mit den hinterlüfteten Metallpaneelen, so dass eine homogene, glatte Gebäudehülle entsteht. Eine geschoßweise Gliederung erfolgt durch die nicht perforierte Verkleidung der Geschoßdecken und Balkonplatten. Das Muster der Perforation wiederholt sich außerdem bei den Geländern der Innentreppe und korrespondiert als Negativ-Form mit den Stabgeländern des klassisch gehaltenen Vordergebäudes.

    Planung: landau + kindelbacher Architekten Innenarchitekten GmbH
    Ausführung: Neumayr High-Tech Fassaden GmbH

  • Bild 10 von 58
    © Ortwin Klipp für Landau + Kindelbacher
    Wohnanlage Trogerstraße München

    Nahe der Prinzregentenstraße in München entstanden in Nachbarschaft gewachsener Blockstrukturen zwei Neubauten, die einen gemeinsamen Innenhof umschließen. Neben dem klassisch gehaltenen Vordergebäude zur Trogerstraße, das sich in Materialität und Formsprache der teils denkmalgeschützten Umgebung anpasst, spiegelt das rückwärtige Gebäude einen zeitgemäßen Baustil wider. Mit seinen großzügigen, raumhohen Verglasungen öffnet es sich zum begrünten Innenhof. Gleichzeitig tragen klappbare, perforierte Sonnenschutzelemente dazu bei, die Intimität im Innenraum zu wahren...

    Planung: landau + kindelbacher Architekten Innenarchitekten GmbH
    Ausführung: Neumayr High-Tech Fassaden GmbH

  • Bild 11 von 58
    © Gabriel Buechelmeier
    DD Office

    ... In den offenen Bürobereichen haben die Mitarbeiter die Möglichkeit an ihren großzügigen Arbeitsplätzen oder den hohen Stehtischen zu arbeiten. Die pistazien- und moccafarbene Teeküche bietet einen Ort zum Verweilen und schafft durch Materialakzente in Holz und Stein eine italienische Wohlfühlatmosphäre. Highlight der Bürofläche ist die aufwändig gefertigte Trennwand, die die Mitarbeiterfläche und das Chefbüro separiert. Durch das eingelassene Aquarium wird dennoch ein Sichtbezug zwischen den beiden Räumen geschaffen. Die Kombination aus warmem Holz, Messing, Alcantara Leder und grünen Akzenten zieht sich durch die gesamte Innenarchitektur und verleiht dem Büro eine hochwertige und weiche Ästhetik.

    Planung: iam
    Ausführung: Design S Richard Stanzel e.K.

  • Bild 12 von 58
    © Gabriel Buechelmeier
    DD Office

    Die Bürofläche der Dussmann Wohnbau GmbH befindet sich im Penthouse des eigenen Neubaus in München-Sendling. Der spitz zulaufende Grundriss vereint neben dem Eingangsbereich einen Besprechungsraum, offene Bürobereiche sowie Gemeinschaftsflächen und das Chefbüro. Das Zentrum des Eingangsbereiches bildet die organische mit Alcantara Leder überzogene Theke mit Messingfassung. Holzlamellen, die gleichzeitig als Raumteiler und Sichtschutz fungieren umrahmen den Raum und verleihen Ihm eine fließende Struktur, die die angrenzenden Räume ineinander über gehen lässt...

    Planung: iam
    Ausführung: Design S Richard Stanzel e.K.

  • Bild 13 von 58
    © Adolf Bereuter
    Haus K - Doppelt verdichtet

    Grund und Boden sind heute im Vorarlberger Rheintal ein knappes Gut. Steigende Bevölkerungszahlen und sich wandelnde gesellschaftliche Strukturen fordern oft kreative Lösungen, wenn es um die eigene Wohnsituation geht. Entstanden ist ein Holzbau als Erweiterung auf einem schwierig zu bebauenden Grundstück mit dem Vorsatz, qualitätsvoll in vorhandenen Strukturen nachzuverdichten, am und um den Bestand weiterzubauen und dabei ökologische Aspekte zu fokussieren. Präzise gesetzt ordnet das Gebäude mit einer klaren Architektursprache die heterogene Umgebung und wahrt dabei einen starken eigenen Charakter...

    Planung: Helena Weber Architektin ZT
    Ausführung: Dobler Holzbau GmbH

  • Bild 14 von 58
    © Adolf Bereuter
    Haus K - Doppelt verdichtet

    ... Die Wohnebene als Loft wurde an den vorhandenen Carport gebaut, der Bestand in die Gebäudehülle eingegliedert. Um die vorhandene Fläche des konisch geschnittenen Baugrundes maximal erlebbar zu machen, ist ein Teil des außenliegenden Freiraums auch in das Gebäude integriert. So führt der Wohnraum über einen Innenhof weiter zur überdachten Terrasse, die das Haus räumlich fasst. Die umhüllenden Faltschiebeelemente lassen sich öffnen, um den Blick in die Weite zu genießen. Der im Hof gepflanzte Ahornbaum spendet im Sommer Schatten, das Winterlicht kann jedoch tief in das Gebäude gelangen. Mit detailgenauer Planung und Umsetzung auf handwerklich höchstem Niveau wurde somit ein neuer Lebensraum auf dem Familiengrundstück geschaffen.

    Planung: Helena Weber Architektin ZT
    Ausführung: Dobler Holzbau GmbH

  • Bild 15 von 58
    © Werner Huthmacher für Landau + Kindelbacher
    Neubau Hauptverwaltung Reviderm

    ... Gefunden wurde eine Betonmischung aus gesäuertem und hydrophobierten Weißzement, die das gewünschte Erscheinungsbild wiederspiegelt. Zudem wurde eine Sandwichkonstruktion aus Fertigteilen (180 mm tragende Stahlbeton-Stützen mit Wärmedämmung, 80-230 mm dreidimensional geformte Wetterschale mit einer Oberfläche aus Weißzement) gewählt, die im Werk vorgefertigt werden und als fertige Bauteile vor Ort montiert werden konnte. Die Materialität der Fassade fasst die unterschiedlichen Funktionsbereiche und Gebäudehöhen zu einem homogenen Baukörper zusammen. Je nach Sonneneinfall und Tagesstimmung zeigt sich eindrucksvoll die Plastizität der Gebäudehülle.

    Planung: landau + kindelbacher Architekten Innenarchitekten GmbH
    Ausführung: Dreßler Bau GmbH

  • Bild 16 von 58
    © Werner Huthmacher für Landau + Kindelbacher
    Neubau Hauptverwaltung Reviderm

    Das Grundstück befindet sich am Rand eines Gewerbegebiets am Übergang zum Grünraum. Ein Baukörper vereint die Funktionen der Verwaltung, der Produktion sowie des Lagers und ermöglicht gleichberechtigte, miteinander verbundene Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter. Gleichzeitig bietet die kompakte Bauweise eine effiziente Flächenausnutzung. Schon während des Wettbewerbs spielten Gedanken zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz eine große Rolle, weswegen man sich für eine Lochfassade mit großflächigen Verglasungen für die Sonderbereiche entschieden hat. Analog zu den hergestellten Beauty-Produkten wurde nach einem Material gesucht, dass eine Assoziation zum cleanen, auf Farbe verzichtenden Look von Reviderm passt...

    Planung: landau + kindelbacher Architekten Innenarchitekten GmbH
    Ausführung: Dreßler Bau GmbH

  • Bild 17 von 58
    © silbersalz
    Revitalisierung "Kasperhof"

    ... Entstanden sind eine Büroeinheit im Erdgeschoß und drei Wohneinheiten im Obergeschoss der ausgebauten Scheune. Ganz im Sinne der Philosophie von architektur:lokal waren regionale und spezialisierte Handwerker bereits während der Entwurfsphase am Projekt beteiligt, um sowohl an der Entwicklung von gestalterischen als auch technischen Details mitzuwirken. Dabei handelt es sich um Klein- und Mittelbetriebe, die dank ihres spezialisierten Wissens und Könnens dieses Projekt - so wie es sich uns heute präsentiert - realisieren konnten.

    Planung: architektur:lokal
    Ausführung: Baumeister Gläserer GmbH
    Malermeister Rainer Höck
    Tischlermeister Nikolaus Felder
    Kastenfenster Kranz GmbH & CoKG

  • Bild 18 von 58
    © silbersalz
    Revitalisierung "Kasperhof"

    Im Zentrum von Patsch, einem kleinen Dorf nahe Innsbruck gelegen, steht das ca. 500 Jahre alte Bauernhaus - der "Kasperhof". 20 Jahre stand der Hof, welcher dem Ortsbildschutz unterliegt, leer. architektur:lokal entwickelte ein Bauherrenprojekt mit dem Ziel, das Objekt zu revitalisieren und in Hinblick auf Materialität und Formensprache fachgerecht zu sanieren. Zum Einsatz kamen Materialien, die seit Jahrhunderten die historische Bausubstanz im Alpenraum auszeichnen (Holz, Stein, Kalk und Lehm). Des Weiteren tragen diese Materialien aufgrund ihrer bauphysikalischen Eigenschaften zu einem besonderen und gesunden Wohnklima bei...

    Planung: architektur:lokal
    Ausführung: Baumeister Gläserer GmbH
    Malermeister Rainer Höck
    Tischlermeister Nikolaus Felder
    Kastenfenster Kranz GmbH & CoKG

  • Bild 19 von 58
    © Julia Schambeck, München
    Grundschule Langenpreising

    ... Vom 2. Bürgermeister der Gemeinde, Lehrer an der Städtischen Berufsfachschule in der Luisenstraße in München, kommt der Vorschlag, die Schüler des Bildhauer-Handwerks mit der Aufgabe zu betrauen. Einzig der Standort wurde von uns, mit der großen Wand im Treppenhaus, festgelegt. Unter unserer Leitung wird unter den Schülern ein kleiner Ideenwettbewerb veranstaltet, der Siegerentwurf von den Schülern gemeinsam ausgearbeitet und in enger Abstimmung mit uns realisiert. Die realisierte Idee transformiert das vormals zweidimensionale Gemälde in ein Relief und überführt es auf geschickte Weise in eine zeitgemäße Form.

    Planung: hirner & riehl architekten und stadtplaner bda partg mbb
    Ausführung: Städtische Berufsfachschule für das Holzbildhauerhandwerk

  • Bild 20 von 58
    © Julia Schambeck, München
    Grundschule Langenpreising

    Unserem Neubau der Grundschule Langenpreising muss sein Vorgängerbau aus den sechziger Jahren weichen, weil er nicht wirtschaftlich saniert werden kann. Da er aber gute Dienste geleistet hat, soll er nach unserer Auffassung nicht spurlos verschwinden. Unser Gedanke ist es daher, das Fassadengemälde des Altbaus, eine qualitätvolle Allegorie auf die Jahreszeiten, in irgendeiner Form in die neue Schule hinüberzuretten...

    Planung: hirner & riehl architekten und stadtplaner bda partg mbb
    Ausführung: Städtische Berufsfachschule für das Holzbildhauerhandwerk

  • Bild 21 von 58
    © Kirsten Bucher
    Frankfurt Pavilion

    ... Die Tragstruktur sollte stabil und materialsparend sein und auch die Herstellungskosten mussten im Blick behalten werden. Entstanden sind drei ineinandergeschobene muschelförmige Rippenkonstruktionen aus Holz, die von einer Membran umspannt werden. Ähnlich wie bei einem Zelt, ist die Membran nur mit Schnüren am Hauptspanten der Rippenstruktur und am Boden befestigt und bildet zusammen mit der Holzkonstruktion die Tragstruktur. Wirkt das Gebilde von außen wie eine verschlossene Muschel, überrascht es im Inneren mit seiner beeindruckenden lichten Holzkonstruktion, die nicht nur den Raum aufspannt, sondern gleichzeitig als ein überdimensionales Bücherregal genutzt werden kann.

    Planung: schneider+schumacher
    Ausführung: Holzbau Amann GmbH
    Taiyo Europe GmbH

  • Bild 22 von 58
    © Norbert Miguletz
    Frankfurt Pavilion

    „Bücher zeigen immer erst bei genauer Betrachtung ihr Inneres. Dann aber ziehen sie dich im besten Fall direkt in ihren Bann … genau dieses Bild hatten wir vor Augen, als wir den Pavillon entworfen haben. Ein Kokon, der sich im Inneren zu einem atmosphärischen und multimedial bespielbaren Raum öffnet.“, sagen Till Schneider und Kai Otto von schneider+schumacher. Für die Frankfurter Buchmesse sollte eine temporäre solide Konstruktion entworfen werden, die man unkompliziert zwischenlagern und wieder aufbauen kann. Gefunden werden musste hierfür eine Geometrie, die einen ikonischen Raum und ein besonderes Raumgefühl entstehen lässt, der die Begegnungen zwischen Autoren und Lesern zu einem Erlebnis macht...

    Planung: schneider+schumacher
    Ausführung: Holzbau Amann GmbH
    Taiyo Europe GmbH

  • Bild 23 von 58
    © Kurt Hörbst
    Kapelle der Barmherzigkeit

    ... Unwillkürlich kommt man hier zu Ruhe - sanftes Tageslicht fällt über die halbmondförmige Dachverglasung, kleine Fensteröffnungen richten den Blick gezielt zum Berg bzw. auf den See. Durch die Lichtführung wird der runde, nach oben strebende Innenraum angenehm akzentuiert und erlebbar gemacht. Errichtet wurde der Kirchenraum aus dreidimensional abgebundenen Brettsperrholzelementen, außen mit Lärchenholzschindel verkleidet und innen mit Lehm verputzt. Möglich wurde die komplexe Baukörperform nur durch eine 3D-Planung seitens der Architekten, die die entsprechend aufgearbeiteten Daten direkt an die Produktionsfirma zum Abbund gesendet hatten. Die passgenauen Elemente mussten dann nur noch auf der Baustelle zusammengesetzt werden und konnten vom Zimmerer ohne Nacharbeiten montiert werden. Rein handwerklich ist eine derartige Freiform nicht bzw. kaum realisierbar.

    Planung: sps÷architekten zt gmbh
    Ausführung: Appesbacher Zimmerei.Holzbau.GmbH
    Glasmalerei Stift Schlierbach GmbH & Co KG
    Marmor-Industrie Kiefer GmbH
    Europaklosters Gut Aich

  • Bild 24 von 58
    © Kurt Hörbst
    Kapelle der Barmherzigkeit

    In sonnenreicher Aussichtslage am Nordufer des Wolfgangsees gelegen, war der Bauplatz schon für die Errichtung einer Sauna für die Ferienhäuser der Fam. Windhager vorgerichtet, als ein Schicksalsschlag die Pläne ändern ließ. Auf dem schon errichteten Fundament sollte jetzt eine Kapelle errichtet werden - an dem der traditionsreiche Pilgerweg nach St. Wolfgang vom Falkenstein herabführend auf den See trifft. Ein spiralförmiger Kegelstumpf zieht den Besucher durch die schmale Eingangstür regelrecht in den engen Innenraum...

    Planung: sps÷architekten zt gmbh
    Ausführung: Appesbacher Zimmerei.Holzbau.GmbH
    Glasmalerei Stift Schlierbach GmbH & Co KG
    Marmor-Industrie Kiefer GmbH
    Europaklosters Gut Aich

  • Bild 25 von 58
    © Brigida González
    Rathaus VG Pellenz, Plaidt

    Das Rathaus ist von weither sichtbar und gestaltprägend für die Schnittstelle zwischen Gewerbegebiet, Wohngebiet und Innenstadt. Es fügt sich harmonisch in den strukturellen Kontext ein und ergänzt bzw. arrondiert die bestehende heterogene städtebauliche Situation. Im Wesentlichen gliedert sich der Neubau in zwei Bauteile – in die erdgebundene Sockelzone und einen darüber schwebenden langgestreckten Baukörper. Die Zweigeschossigkeit fasst städtebaulich die große Freifläche des angrenzenden Einkaufsmarktes ein, die Eingeschossigkeit vermittelt zu den angrenzenden Einfamilienhäusern. Die Gliederung des Bauvolumens erzeugt ein differenziertes Erscheinungsbild, das von Offenheit und Transparenz geprägt wird...

    Planung: wittfoht architekten bda
    Ausführung: Fritz Meyer GmbH
    Müller Metallbau
    Wiese Tischlerei+Brandschutzbau GmbH
    Mayener Natursteinwerke GmbH & Co. KG

  • Bild 26 von 58
    © Brigida González
    Rathaus VG Pellenz, Plaidt

    ... Über den vorgelagerten "Rathausplatz" erreicht man den Haupteingang. Das auskragende Obergeschoß wirkt als "Vordach" und markiert die Zugangssituation. Die Sockelzone beherbergt alle gemeinschaftlichen Einrichtungen und die publikumsintensiven Büros. Großzügige Erschließungsflächen mit Wartezonen erlauben eine publikumsorientierte Ausrichtung. Ein zusätzlich geschaffener Luftraum fördert die interne Kommunikation zwischen den Geschossen. Ein gut proportionierter Innenhof bildet die kontemplative Mitte. Die Dachterrasse schafft während der warmen Jahreszeit weitere Aufenthaltsqualität.

    Planung: wittfoht architekten bda
    Ausführung: Fritz Meyer GmbH
    Müller Metallbau
    Wiese Tischlerei+Brandschutzbau GmbH
    Mayener Natursteinwerke GmbH & Co. KG

  • Bild 27 von 58
    © Andrew Phelps
    Agrarzentrum Maishofen

    Der Neubau in Maishofen vereint mehrere Funktionen des agrarischen Sektors unter einem Dach (Bezirksbauernkammer und den Maschinenring für den Pinzgau). Er schreibt sich nicht nur in seiner formalen Gestaltung, sondern vor allem durch die städtebauliche Neuordnung des Areals in die Entwicklung des Ortes ein. Das Gebäude bildet zusammen mit den Bestandsbauten einen Hof, der dem Areal eine Mitte gibt, die ihm zuvor fehlte. Der solitäre Baukörper wird durch eine vertikal gegliederte Holzfassade aus prägnanten rechteckigen Holzpfeilern strukturiert. Diese relativ zarten Stützen umhüllen den eigentlichen Baukörper wie ein Schleier und fungieren als Filter zwischen Fassaden und Außenraum. Dadurch entsteht eine Tiefenwirkung, die durch das Licht- und Schattenspiel einen spannungsreichen Außeneindruck erzeugt...

    Planung: sps÷architekten zt gmbh
    Ausführung: Innovaholz GmbH
    BiosLehm e.U.
    Tischlerei Franek & Eibl GmbH
    Fischer - die Tischlerei GesmbH

  • Bild 28 von 58
    © Andrew Phelps
    Agrarzentrum Maishofen

    ... Durch die ausgeklügelte Raumkonfiguration mit einem zweigeschossigen gemeinsamen Foyer ist eine einfache Zonierung der einzelnen Nutzungseinheiten gegeben, wobei im Erdgeschoß der Maschinenring und im Obergeschoß die Bezirksbauernkammer untergebracht sind. Im noch zu errichteten Erweiterungsbau, also dem 2. Bauabschnitt, wird der Rinderzuchtverband beide Geschoße beanspruchen. Das Gebäude ist ein konstruktiver Holzbau. Im Ausbau dominiert ebenfalls die Verwendung von Holz – in Kombination mit weiteren „Bauernstoffen“ wie Wollfilz und Lehm.

    Planung: sps÷architekten zt gmbh
    Ausführung: Innovaholz GmbH
    BiosLehm e.U.
    Tischlerei Franek & Eibl GmbH
    Fischer - die Tischlerei GesmbH

  • Bild 29 von 58
    © VON M
    Designit Office München

    ... Das Nebeneinander verschiedener Arbeitsweisen im multidisziplinären Team wird durch die Grundrissstruktur und flexible Elemente wie Trennwände und Vorhänge ermöglicht. Ein durchgängiges Gestaltungselement bilden die akustisch wirksamen Wandpaneele aus grau lasiertem Birkenholz, die individuell bestückt werden können und somit gleichzeitig als Präsentationsfläche aktueller Projekte fungieren. Das Farbkonzept sieht in den Arbeitsbereichen einen monochrom grauen Hintergrund vor, der durch die Arbeiten der Agentur bespielt wird und ihnen eine dezente Kulisse bildet. Zum Unternehmensimage passende Farbakzente finden sich im Empfangsbereich und den Besprechungsräumen wieder.

    Planung: VON M GmbH
    Ausführung: Baierl & Demmelhuber Innenausbau GmbH

  • Bild 30 von 58
    © VON M
    Designit Office München

    Für die Design Agentur Designit wurden in München auf 863 qm neue Büroräume gestaltet. In einer gemeinsamen Anforderungsanalyse mit dem späteren Nutzer Designit wurden im Vorfeld Funktionen und Wünsche detailliert bestimmt und besprochen, sodass ein individuelles, maßgeschneidertes Konzept erarbeitet werden konnte, welches optimal zu den Arbeits- und Herangehensweisen des Kunden passt und auf dessen Wünsche eingeht. Das neue Bürokonzept beinhaltet neben 44 klassischen Arbeitsplätzen unterschiedliche Bereiche für Kollaboration und Konzentration: Projekträume, Rückzugsnischen, Gemeinschaftsbereiche, Flex Space, Meeting Areas, Call Rooms...

    Planung: VON M GmbH
    Ausführung: Baierl & Demmelhuber Innenausbau GmbH

  • Bild 31 von 58
    © Brigida González
    kult - Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland

    ... Dreh- und Angelpunkt des Zentrums an der Kreuzung von städtischer Kulturachse und interner Erschließung ist das Foyer. Hier binden sich in vertikaler Richtung die 2 Ausstellungsebenen an, die Blickbezüge zu Kirchen und Flussaue gewähren. Entlang der Zentrumsachse, beginnend mit Veranstaltungsraum, Stadtmarketing, Café und Shop umrahmen lebendige gelb ausgekleidete Einbauten die Stützen und Pfeiler, sie leiten über die verschiedenen Gebäudeteile bis zum Empfang von Archiv und Forschung.

    Planung: Pool Leber Architekten Planung und Bleckmann Krys Architekten Bauleitung in Arbeitsgemeinschaft
    Ausführung: Heinrich Temmink GmbH & Co KG, Rohbau, Verklinkerung
    Schabos GmbH, Dachdecker und Spenglerarbeiten
    Ziegelwerk Schüring GmbH & Co. KG
    Grosse Frericks GmbH, Fensterbau

  • Bild 32 von 58
    © Brigida González
    kult - Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland

    Die mittelalterliche Stadtansicht Vredens, mit Kirchen eingebunden in eine kleinteilige Stadtstruktur, ist für die Entwurfsidee prägend. Das "kult" führt mit seinem gefalteten Dach die Stadtmauerbebauung fort und integriert dabei bestehende denkmalgeschützte Bauten aus dem 14. & 16. Jh., sowie aus den 1970er & 1980er Jahren. Der neue Kulturkomplex wird als ein Baukörper wahrgenommen, obwohl die einzelnen Bestandsbauten als getrennte Elemente artikuliert sind. Die Gebäude der 70er & 80er Jahre werden durch unterschiedliche Ziegelbrennungen mit subtil abweichenden Schattierungen differenziert. Versätze, Proportionen und Detaillierungen markieren die Zeit ihrer Entstehung. Während der Kopfbau mit der Museumsnutzung eine prägnante Skulpturalität zeigt, fügt sich das Ensemble mit seiner kohlegebrannten Ziegelfassade eines lokalen Ziegelwerks wie selbstverständlich in die vorhandene Stadtstruktur ein...

    Planung: Pool Leber Architekten Planung und Bleckmann Krys Architekten Bauleitung in Arbeitsgemeinschaft
    Ausführung: Heinrich Temmink GmbH & Co KG, Rohbau, Verklinkerung
    Schabos GmbH, Dachdecker und Spenglerarbeiten
    Ziegelwerk Schüring GmbH & Co. KG
    Grosse Frericks GmbH, Fensterbau

  • Bild 33 von 58
    © Markus Raupach
    Präzisionsarbeit Hand in Hand

    ... Die Öffnungen für Leuchten und Technik mussten, da sie direkt in den Beton eingeschalt wurden, schon beim Guss der Decken präzise "sitzen". Dies erforderte von allen die Bereitschaft zu baubegleitender Planung, wie auch eine absolut präzise Ausführung. In einem intensiven Austauschprozess lieferten die Handwerker durch ihr technisches Know-how Lösungsvorschläge zu den Gestaltungsideen der Architekten. Im freistehenden gestaltprägenden "Kaminblock" in der Wohnlandschaft kumuliert diese Zusammenarbeit zwischen Metallbauer, Kaminbauer und Rohbauer.

    Planung: FFM-ARCHITEKTEN Tovar + Tovar PartGmbB
    Ausführung: Beno Bau GmbH
    J. Pleyer GmbH
    Lotter GmbH
    Sima-Bau Siegler GmbH

  • Bild 34 von 58
    © Markus Raupach
    Präzisionsarbeit Hand in Hand

    Die zweigeschossige Villa mit Pool und Garage ist als "räumliche Skulptur" in ein parkähnliches Grundstück platziert. Zum Park hin öffnet sich das Gebäude durch raumhohe Fenster, während es zur Straße mit seiner Fassade aus vertikalen Metallelementen die Intimsphäre der Bewohner wahrt. Im Erdgeschoss befindet sich eine offene Wohnlandschaft, im Obergeschoss die Individualräume und im Untergeschoss ein Wellnessbereich. Neben den hellen Wänden sind die Materialien Beton, Holz und eloxiertes Metall prägend. Die Herausforderung war der Anspruch zur Beschränkung auf das Wesentliche: Roh belassene, präzise gearbeitete Betonarbeiten der Decken, Terrassen und des Pools sollten den Charakter des Hauses prägen. Zudem gab es keine Möglichkeit, wie z. B. Befestigungen, zu "verstecken"...

    Planung: FFM-ARCHITEKTEN Tovar + Tovar PartGmbB
    Ausführung: Beno Bau GmbH
    J. Pleyer GmbH
    Lotter GmbH
    Sima-Bau Siegler GmbH

  • Bild 35 von 58
    © Tom Philippi
    Ein Haus - Zwei Gesichter

    Das Hofhaus und das Haus am See sind die beiden Gesichter des Gebäudes. Die Geometrie des energieeffizienten Gebäudes sollte eine Geschichte erzählen, und dabei hat jede geometrische Besonderheit des Hauses einen funktionalen oder energetischen Hintergrund. Das Erdgeschoss und das Obergeschoss wurden neu auf dem Altbestand errichtet. Vom Bestandshaus sollten Keller und das Hallenbad erhalten bleiben. Umfunktioniert zum Freibad ist das ehemalige Hallenbad heute Blickfang auf der Nord-Terrasse. Als Kontrast zu den weißen Bauteilen wurde für die Ruhebereiche des Hauses eine edle Holzfassade gewählt...

    Planung: Atelier H2A - Prof.DI.MSc.Mona Bayr
    Ausführung: Ziegler Bauunternehmen GmbH
    Stöffler GmbH
    Basic Zimmermann

  • Bild 36 von 58
    © Tom Philippi
    Ein Haus - Zwei Gesichter

    ...Innen finden sich ebenfalls mit Holz verkleidete Elemente wieder - eine perfekte Verschmelzung der einzelnen Gebäudeteile. Die Grundform des Gebäudes ist ein rechtwinkliger Kubus. Das Obergeschoss liegt auf dem Ost- und Westflügel auf. Daraus ergibt sich im Erdgeschoss eine großzügige Wohnterrasse, die mit großen Glasflächen die Terrasse im Süden mit Blick zum See und den Hof mit Swimmingpool im Norden verbindet. Die großen Glasfassaden geben den direkten Blick auf den Bodensee frei - man schaut förmlich durch das Haus hindurch und findet auch im Inneren immer wieder gebaute Elemente, die diese Umgebung aufgreifen. Die erstklassige Lage am See hat die Architekten dazu inspiriert, das Element Wasser in nahezu jeder Ecke des Hauses erlebbar zu machen.

    Planung: Atelier H2A - Prof.DI.MSc.Mona Bayr
    Ausführung: Ziegler Bauunternehmen GmbH
    Stöffler GmbH
    Basic Zimmermann

  • Bild 37 von 58
    © F. Nouri-Schellinger
    Von Amsterdam nach Erlangen in die "Weiße Villa"

    Die junge Baufamilie wohnte zuerst in Amsterdam bis sie von der Sportindustrie nach Franken berufen wurde. In der bayrischen Universitätsstadt Erlangen fand die Familie mit der Errichtung der öko. "Weiße Villa" im stadtnahen Villenviertel ein Zuhause. Das Gebäude zeichnet sich durch ein Formenspiel von Würfeln aus. Die Großzügigkeit der Räume und die Transparenz, die durch die vollständige Verglasung der Südfassade entstehen, und die gewünschte und realisierte Intimität sind bei diesem Projekt der Architektin Nouri-Schellinger kein Widerspruch. Gelungen-verbundene Gegensätze zeigen sich auch zwischen ökologischer Passivbauweise in Holzrahmenkonstruktion und der ästhetisch anspruchsvollen Architektur...

    Planung: Architekturbüro Nouri-Schellinger
    Ausführung: Bau-in-Holz GmbH
    Märkl GmbH
    Huber Sanitär Technik GmbH & Co. KG
    Fenstertechnik Weinfurtner GmbH

  • Bild 38 von 58
    © F. Nouri-Schellinger
    Von Amsterdam nach Erlangen in die "Weiße Villa"

    ... Die Wohnfläche beträgt ca. 250 qm. Der lichtdurchflutete Wohnraum mit offener Küche ist das Herz der "Weißen Villa". Im EG befindet sich ein Gästezimmer kombiniert mit einer Gäste-Dusche. Das Gästezimmer kann bei Bedarf in Zukunft als Schlafzimmer umfunktioniert werden, um auf einer Ebene altersgerecht wohnen zu können. Die verglaste Südfassade ist ein wichtiger Bestandteil der Passivhausbauweise. Hinzu kommt, dass das Außenflächenverhältnis zum Volumen des Baukörpers nicht nur für eine gefällige Architektur von Bedeutung ist, sondern auch für die Erreichung der Passivhauswerte ein wichtiger Faktor darstellt. Fazit: Architektur & Technik ergänzen sich hier synergistisch.

    Planung: Architekturbüro Nouri-Schellinger
    Ausführung: Bau-in-Holz GmbH
    Märkl GmbH
    Huber Sanitär Technik GmbH & Co. KG
    Fenstertechnik Weinfurtner GmbH

  • Bild 39 von 58
    © Adolf Bereuter / Dornbirn
    Raststation Bodensee Hörbranz

    ... Gemeinsam mit dem gegenüberliegenden ausreiseseitigen Flugdach für die LKW Betankungen bilden diese beiden Bauwerke das Tor nach Vorarlberg. Die weißen Stützen und das Weiß der Dachuntersicht verschmelzen sanft miteinander. Dadurch wird am Tage ein starkes Zeichen gegen den Himmel gesetzt, in der Nacht hingegen fungiert die weiße Dachuntersicht als riesiger Lichtreflektor zur Beleuchtung der Gesamtanlage.

    Planung: Architekturbüro Lenz ZT GmbH
    Ausführung: Rhomberg Bau
    Sohm HolzBautechnik GesmbH

  • Bild 40 von 58
    © Adolf Bereuter / Dornbirn
    Raststation Bodensee Hörbranz

    Fast 120 Meter gleitet ein riesiges, weißes Flugdach auf hohen, elegant geformten Pilzstützen an der Autobahn entlang. Darunter formieren sich die Zapfsäulen am Fuß der Stützen im Achsraster der puristischen Tankstelle. Das in seinen Rundungen frei geformte hölzerne Restaurant, erhält so ein schützendes Dach unterhalb des 33 Meter breiten "Baldachins"...

    Planung: Architekturbüro Lenz ZT GmbH
    Ausführung: Rhomberg Bau
    Sohm HolzBautechnik GesmbH

  • Bild 41 von 58
    © mju-fotografie, Marie Luisa Jünger
    Trinitatis | Ökumenische Wegkapelle Landesgartenschau, Würzburg

    ... Der Ausblick in die Höhe, der Blick ins Licht erinnert an einen Spaziergang durch den Wald. Der Himmel wechselt seine Gestalt, ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten entsteht. Am Abend lässt ein dimmbarer Lichtrahmen das Weiß an den lasierten Wänden entlang streichen. Farbe, Material, Rhythmus und Licht schaffen Spannung und Harmonie, das Gefäß eine Oase, ein Ort der Stille und der Begegnung – innen wie außen. Ein Ort für Andacht, Gottesdienst, Konzert, Ausstellung und Gespräch für Besucher, Wanderer und Suchende.

    Planung: Brückner & Brückner Architekten GmbH
    Ausführung: Eid GmbH & Co. KG

  • Bild 42 von 58
    © mju-fotografie, Marie Luisa Jünger
    Trinitatis | Ökumenische Wegkapelle Landesgartenschau, Würzburg

    Harmonisch und dynamisch zugleich wächst die neue Kapelle aus dem Boden. Skulptural wirkt ihre numinose Hülle nach außen. Ein durchgängiges, den Weg bis ins Innerste spiralförmig begleitendes Bankelement aus Beton lädt zum Verweilen ein. Wir treten ein in die Kapelle, fühlen uns geborgen und atmen Licht. Klarheit formt den Raum, der als sakraler Ort spürbar und erlebbar ist. Die Materialien nehmen sich zurück. Das Brettschichtholz wird mit einer hell pigmentierten Farbe beschichtet, wodurch das weiche Streiflicht ins Innere gelenkt wird. Das Kapellendach wächst wie Bäume in den Himmel...

    Planung: Brückner & Brückner Architekten GmbH
    Ausführung: Eid GmbH & Co. KG

  • Bild 43 von 58
    © Studio Ela Brühl
    Kernsanierung und Komplettumbau eines Wohnhauses am Ammersee

    Bei diesem Projekt handelt es sich um die Kernsanierung mit Komplettumbau eines alten Handwerkerhauses in Utting am Ammersee. Das Gebäude, Baujahr 1835, wurde schon mehrfach umgebaut und war unansehnlich. Die Bausubstanz war mangelhaft, doch es bestach durch seine sehr gute Lage im alten Ortskern des Dorfes und durch einen handgehauenen Dachstuhl im Originalzustand. Recherchen im Staatsarchiv München ergaben zudem, dass es sich um eines der 50 ältesten Gebäude im Ort handelt. Die Vorgaben des Bauherren zu Umbau und Nutzung des Gebäudes waren: Kernsanierung des Gebäudes, Erhaltung der Grundmauern und Sicherung des historischen Dachstuhls, 3 getrennte Praxiseinheiten zur Vermietung im EG, OG + DG als großzügiges Loft zur Eigennutzung des Bauherren mit historischem Dachstuhl auf Sicht...

    Planung: Studio Ela Brühl
    Ausführung: Baumeister Herbert Maier Bau GmbH
    Dosch Kamine & Fliesen

  • Bild 44 von 58
    © Studio Ela Brühl
    Kernsanierung und Komplettumbau eines Wohnhauses am Ammersee

    ... Die Sanierungsmaßnahmen waren äußerst komplex, da nicht nur Fundamente inkl. der notwendigen Unterfangungen unter die vorhandenen Grundmauern gebaut werden mussten. Für die neue Bodenplatte musste auch von innen ca. 1,50 m tief abgegraben werden, um Praxis-Einheiten im EG nutzen zu können. Gestalterisches Grundkonzept der Fassaden: optische Rückführung in die traditionelle Bauweise und harmonische Integration des Gebäude in das Ensemble vor Ort (Kirche, historischer Pfarrhof, etc.). Grundkonzept Interior: Schaffung eines modernen und zeitgemäßen Kontrastes als Spannungsfeld zw. Innen und außen.

    Planung: Studio Ela Brühl
    Ausführung: Baumeister Herbert Maier Bau GmbH
    Dosch Kamine & Fliesen

  • Bild 45 von 58
    © raumkontor - Hans Jürgen Landes
    Apotheke in Pullach

    Die Schubert Apotheke in Pullach an der Isar ist eine seit Jahrzehnten angestammte Apotheke. Neben einer räumlichen Erweiterung und funktionalen Optimierungen stand eine radikale atmosphärische Neuorientierung weit oben auf der konzeptionellen Agenda. Ein starker, eindeutiger und ganzheitlicher Ausdruck sollte entstehen, der an die Traditionen der ländlichen Region anknüpft und dennoch formal ganz in unserer Zeit steht. Die geseiften und gebürsteten Holzstrukturen bringen Wärme in den Raum, die klare Linienführung der reliefartig ausgebildeten Regale lässt aber keinerlei Biederkeit aufkommen...

    Planung: raumkontor
    Ausführung: Gerlich Innenausbau und Möbelbau

  • Bild 46 von 58
    © raumkontor - Hans Jürgen Landes
    Apotheke in Pullach

    ... Durch unterschiedliche Höhen und Tiefen im Raum wird die optimale Warenpräsentation unterstützt. Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass die Gestaltung aus einem tiefen Wissen um die Möglichkeiten eines Materials und seiner handwerklichen Verarbeitung heraus entsteht. Diese Denkweise hat sich aus der engen Zusammenarbeit mit den ausführenden Handwerkern entwickelt. Wir suchen früh den Schulterschluss mit den Betrieben und tauschen uns, digital oder in der Werkstatt, zu den Details aus. Auch hier hat sich dieser Ansatz bewährt: Sowohl im Rahmen der Planung als auch durch die Baustellentermine, in denen die Ausführung erörtert und verfeinert wurde, hat sich eine wunderbare Teamproduktion ergeben, ohne die die Realisation im laufenden Betrieb in nur fünf Wochen nicht denkbar gewesen wäre.

    Planung: raumkontor
    Ausführung: Gerlich Innenausbau und Möbelbau

  • Bild 47 von 58
    © Stefan Müller Naumann
    Kindergarten St. Laurentius in Holzmassiv- und Passivhausbauweise mit zentraler Erlebnishalle

    ... Bewusst präsentiert sich das Gebäude mit seiner zentralen Erlebnishalle und dem Mehrzweckraum im OG zum öffentlichen Raum. Durch die leichte Abstufung vom Straßenraum zum Vorplatz wird der Vorplatz gefasst und die Beziehung vom Straßenraum zum Innenraum durch den Splitlevel Charakter verstärkt. Im Osten befindet sich die Parkmöglichkeit und im Norden/ Westen die Außenspielbereiche mit wundervollem Blick in die Donauauen.

    Planung: goldbrunner + hrycyk architetken und stadtplaner
    Ausführung: Hofbauer Holzbau
    Obermeyer und Schmitz
    Rauh Möbel
    Brandl Innenausbau

  • Bild 48 von 58
    © Stefan Müller Naumann
    Kindergarten St. Laurentius in Holzmassiv- und Passivhausbauweise mit zentraler Erlebnishalle

    Die Regensburger Straße stellt für die Stadt Neustadt historisch eine wichtige städtebauliche Achse zum nahegelegenen Regensburg dar. Entlang der Straße finden sich heterogene Gebäudekörper auf der Nordseite und eine lineare Bebauung mit giebelständigen Satteldächern auf der Südseite. Der Struktur im Norden setzt sich der Baukörper des Kindergartens mit seiner eigenen in sich ruhenden Kraft entgegen und schafft einen neuen Bezugspunkt in der Straßenachse...

    Planung: goldbrunner + hrycyk architetken und stadtplaner
    Ausführung: Hofbauer Holzbau
    Obermeyer und Schmitz
    Rauh Möbel
    Brandl Innenausbau

  • Bild 49 von 58
    © terrain / Jan Schuenke
    Ein Gebäude atmet – Das Grüne Erde Hauptquartier als Prototyp für künftiges ökologisches Wirtschaften

    ... Weltweit erstmals wird großmaßstäblich "klimatische und atmosphärische Pflanzenperformanz" in Anlehnung an unser Konzept für den Österreichpavillon 2015 in Mailand für das Klima, Belüftungs- und Kühlkonzept angewendet. Dabei werden weitgehende haustechnische Einrichtungen durch Pflanzhöfe und deren Klima-Performanz ersetzt. Hinzu kommt die vollständige ökologische Energieversorgung durch Erdwärme und Sonne. Aus holzbautechnischer Sicht besticht das Projekt durch das Dachtragwerk aus ineinander verschachtelter Brettschichtholzrahmen. Anhand parametrischen Berechnungen konnte eine feingliedrige, geheimnisvoll anmutende Konstruktion ohne sichtbare Verbindungsmittel mittels der Leidenschaft und Innovationskraft des Handwerks umgesetzt werden.

    Planung: terrain: integral designs, München in Zusammenarbeit mit Arkade Gmbh Linz
    Ausführung: Obermayr Holzkonstruktionen GesmbH

  • Bild 50 von 58
    © terrain / Jan Schuenke
    Ein Gebäude atmet – Das Grüne Erde Hauptquartier als Prototyp für künftiges ökologisches Wirtschaften

    Mit den Wurzeln im Almtal eröffnete das Unternehmen Grüne Erde Ende 2018 die Grüne Erde-Welt – das neue Unternehmens- und Besucherzentrum. Hier soll nun das Erleben von energieneutralem Wirtschaften und ganzheitlicher Ökologie spürbar werden, welche die Besucher und Mitarbeiter sinnlich, emotional, intuitiv berührt. Die Grüne Erde-Welt ist – und das ist unsere Präferenz – plant-based, beruht also auf pflanzlichen, nachwachsenden Rohstoffen: vom Baumaterial Holz über die gesamte Produktpalette der Grünen Erde und die Bio-Landwirtschaft rund um das Gebäude bis hin zum vegetarisch-biologischen Bistro...

    Planung: terrain: integral designs, München in Zusammenarbeit mit Arkade Gmbh Linz
    Ausführung: Obermayr Holzkonstruktionen GesmbH

  • Bild 51 von 58
    © Andreas Stoib
    Chalet in den Bergen

    In den Höhenlagen der Kitzbüheler Alpen wurde eine alte nicht mehr sanierungsfähige Hofstelle abgetragen und durch ein in Form und Material der ländlichen Umgebung angemessenes Chalet in Holzrahmenbauweise bebaut...

    Planung: Thomas Pscherer Architekt
    Ausführung: Zimmerei Stoib GmbH
    Schreinerei Zdovc
    Schreinerei Josef Eham GmbH

  • Bild 52 von 58
    © Thomas Pscherer
    Chalet in den Bergen

    ... Die Althölzer der Konstruktion und der Schalung wurden dabei sorgfältig aufbereitet und für Schalung, Schiebeläden, Innentüren, Haustüren und Bodenbeläge fast vollständig wiederverwendet.

    Planung: Thomas Pscherer Architekt
    Ausführung: Zimmerei Stoib GmbH
    Schreinerei Zdovc
    Schreinerei Josef Eham GmbH

  • Bild 53 von 58
    © Johannes Hiller
    Haus A35, Augsburg

    ... Das Haus soll sich in die Umgebung einfügen, behutsam nachverdichten, die Typologie der Siedlerhäuser aufnehmen und zeitgemäß interpretieren.

    Planung: Johannes Hiller
    Ausführung: Bauunternehmen Schuster GmbH & Co.KG
    Schreinerei Sigl
    Zimmerei Josef Degle & Sohn GmbH
    Dachdeckerei Hermann Wastian

  • Bild 54 von 58
    © Johannes Hiller
    Haus A35, Augsburg

    Ein schmales, langes Hinterliegergrundstück am Stadtrand von Augsburg. Die Umgebung besteht aus Einfamilien- und Doppelhäusern, zum Großteil in den 1950er bis 1970er Jahren erbaut. Eingeschossige Bauten mit ausgebautem Dachgeschoß unter steilen Satteldächern...

    Planung: Johannes Hiller
    Ausführung: Bauunternehmen Schuster GmbH & Co.KG
    Schreinerei Sigl
    Zimmerei Josef Degle & Sohn GmbH
    Dachdeckerei Hermann Wastian

  • Bild 55 von 58
    © Ralf Gamböck
    Denkmalgerechte Sanierung und Erweiterung: Altes Rathaus Geisenfeld

    ... So wurden historische Elemente wie ein 500 Jahre alter Türstock und frühbarocke Innentüren kunstvoll ins moderne Nutzungskonzept integriert. Ergänzt wurden Fenster, Lehmziegel und lange Eichendielen. Der moderne Anbau erschließt alle Geschosse barrierefrei, nimmt sich dabei in seiner Gestalt zurück und überlässt dem Bestandsgebäude den Auftritt als innerstädtisches Schmuckstück. Das „Alte Rathaus“ ist heute aus denkmalpflegerischer Sicht in einem außerordentlich wertvollen Zustand und erfüllt dabei gleichzeitig die Ansprüche des 21. Jahrhunderts wie Barrierefreiheit, Wärme- und Brandschutz, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Elektroinstallation, EDV sowie innovativer Technologie wie programmierbare Datenleitungen zur Informations- und Kommunikationstechnik.

    Planung: Jürgen Hlady Büro für Innenarchitektur
    Ausführung: Andrea Gmach Baudenkmalpflege
    Klügl Restaurierungen
    Josef Knöferl GmbH

  • Bild 56 von 58
    © Ralf Gamböck
    Denkmalgerechte Sanierung und Erweiterung: Altes Rathaus Geisenfeld

    Der älteste Profanbau der Stadt Geisenfeld ist das „Alte Rathaus“. Seine Grundmauern stammen teilweise aus dem Jahr 1450, erbaut wurde es etwas später um 1620. Heute dient das denkmalgerecht sanierte Gebäude vor allem den Einwohnern der Stadt als Standesamt mit einem historisch ausgestatteten Trauungssaal sowie als Bürgerbüro. Darüber hinaus befindet sich im Gebäude ein Notariat. Zentrale Herausforderungen der Sanierung waren die Sicherung archäologischer Funde, das Fehlen historischer Pläne, nicht dokumentierte Umbauten und eine statisch instabile Gebäudestruktur...

    Planung: Jürgen Hlady Büro für Innenarchitektur
    Ausführung: Andrea Gmach Baudenkmalpflege
    Klügl Restaurierungen
    Josef Knöferl GmbH

  • Bild 57 von 58
    © Ralf Gamböck
    Chefetage als Symbol für Transparenz

    ... So kann maximal viel Tageslicht einfallen, was wiederum dem konzentrierten Arbeiten dient. Sollen Durchblicke vermieden werden, können leichte textile und gleichzeitig schallabsorbierende Gardinen vorgezogen werden. Tageslichtabhängig gesteuertes Kunstlicht ist ebenso im Raumkonzept integriert: Ein Eyecatcher sind beispielsweise die „Tanzenden Ringe“ in Gestalt speziell angefertigter, gebogener LED-Linienleuchten sowie einige Leuchtsatelliten. Das ausgewogene Nebeneinander von schallabsorbierendem Wollfilz, Polsterstoffen und Leder sowie harten Oberflächen aus Glas oder Chrom trägt zur angenehmen und gleichzeitig belebenden Arbeitsatmosphäre bei.

    Planung: Jürgen Hlady Büro für Innenarchitektur
    Ausführung: Christoph Behrens Schreinerei
    Glaserei Vögele
    Raumausstattung Singerl

  • Bild 58 von 58
    © Ralf Gamböck
    Chefetage als Symbol für Transparenz

    Am Standort Mainburg entstand im neuen Verwaltungssitz des Elektrounternehmens Bachner auf rund 100 m² eine Chefetage mit Konferenzraum und Wartelounge. Die Büros zeichnen sich sowohl durch ein ästhetisches, helles und transparentes Interieur aus als auch durch eine sehr gute Akustik. Dafür sorgen trittschallisolierte Bodenbeläge, speziell angefertigte Wand-Absorberflächen, akustisch wirksame Vorhänge und eine perforierte Trockenbaudecke. Räumlich lösen sich die Innenwände von der stringenten orthogonalen Struktur des Firmengebäudes in geschwungene Grundrisse auf. Chefbüro und Konferenzraum haben beide vollverglaste abgerundete Wände...

    Planung: Jürgen Hlady Büro für Innenarchitektur
    Ausführung: Christoph Behrens Schreinerei
    Glaserei Vögele
    Raumausstattung Singerl