Internationale Süßwarenmesse Genuss mit Bari-Mandeln & Co.

Eine leckere Kugel Eis, eine feine Praline oder ein köstliches Stück Torte – süße Spezialitäten erfreuen Groß und Klein. Am 29. Januar hat die Internationale Süßwarenmesse in Köln begonnen. Vier Tage lang präsentieren rund 1.500 internationale Aussteller ihre Köstlichkeiten aus aller Welt. Mit dabei: kreative Konditoren und Speiseeishersteller aus Deutschland, die mit besonderen Zutaten und Geschmacksrichtungen ihre Kunden glücklich machen.

Zum Anbeißen: bunte Macaronen, hergestellt von der Confiserie Rabbel aus Westerkappeln. - © Confiserie Rabbel

Konditoren und Speiseeishersteller vereinen seit jeher die Tugenden handwerklichen Arbeitens – von der gewissenhaften Auswahl der Zutaten über die fachgerechte Verarbeitung bis hin zur individuellen Beratung der Kunden. Neben dem Können spielen in beiden Gewerken auch Einfallsreichtum und ein ausgeprägter Sinn für Gestaltung eine wichtige Rolle. Das zeigen auch zwei Handwerker aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Nur das Beste ist gut genug

Bei der Internationalen Süßwarenmesse stellt auch die Confiserie Rabbel wieder ihre Kompetenz unter Beweis. Der Meisterbetrieb aus dem nordrhein-westfälischen Westerkappeln präsentiert seit über zehn Jahren die hohe Kunst des Konditorenhandwerks auf der Branchenmesse in Köln.

Um die Besucher stets mit ausgefallenen Erzeugnissen zu begeistern, werden das ganze Jahr über Anregungen gesammelt und neue Rezepte erprobt. Dabei legt Konditormeister Christian Rabbel bei jeder seiner über 1.000 Leckereien höchsten Wert auf Qualität. "Bari-Mandeln aus der Mittelmeerregion, türkische Haselnüsse, echter Übersee Rum und edelste Liköre – wir verwenden nur die besten Zutaten", erklärt Rabbel, der den Familienbetrieb in vierter Generation leitet.

Menschen mit Honigkuchen glücklich machen

Eine Spezialität seiner Manufaktur ist der Honigkuchen aus mexikanischem Yucatan-Honig. Dessen Herstellung erfordert besondere Sorgfalt: Honig, Mehl und Gewürze müssen ganze zwölf Monate reifen. Erst durch den langen Fermentationsprozess erhält der Honigkuchen sein einzigartiges Aroma. Diese aufwendige Herstellung zeigt: Christian Rabbel ist Handwerker mit Leib und Seele, für den die Zufriedenheit der Kunden im Mittelpunkt seiner Arbeit steht. "Konditor ist ein wunderschöner Beruf. Wir arbeiten, um Menschen glücklich zu machen", erklärt Rabbel stolz.

Gaumenfreuden: Eis mit Zitrone-Minze-Geschmack

Unvergessliche Genussmomente wollen die Handwerker ihren Kunden aber selbstverständlich nicht nur auf der Süßwarenmesse bieten. So werden in Deutschland jährlich rund 600 Millionen Liter Speiseeis verzehrt. Speiseeishersteller haben daher nicht nur im Sommer alle Hände voll zu tun.

Das weiß auch Dario Fontanella aus Mannheim, der mit seinen vierzig Mitarbeitern ganzjährig zartschmelzende Eiskreationen produziert. Die grundlegenden Zutaten der traditionellen Eisherstellung haben sich dabei seit Gründung der Eismanufaktur Fontanella im Jahre 1933 nicht verändert, wohl aber Technik und Geschmacksvariationen. Über 300 Sorten umfasst das Angebot des 'Maestro Gelato'. Die Sortenvielfalt reicht je nach Saison von Klassikern wie Schokolade und Stracciatella bis hin zu kreativen Geschmacksrichtungen wie Zitrone-Minze und Erdbeer-Basilikum.

Feedback der Kunden ist wichtig

Ungewöhnlichen Zusammenstellungen wie diesen kann kaum jemand widerstehen. So gehen an warmen Tagen bis zu 800 Liter handwerklich produziertes Speiseeis über die Eistheken der vier Verkaufsstätten. In der kalten Jahreszeit kommen die Gäste in den Genuss winterlicher Kreationen wie Bratapfel, Walnuss-Feige oder Zitrone-Ingwer.

"Bei uns darf jede Sorte vor dem Kauf probiert werden. Der Dialog mit den Kunden ist sehr wichtig für unsere Arbeit", so Fontanella. So ist sichergestellt, dass der Meister des Speiseeisherstellerhandwerks mit seinem Team auch zukünftig mit kreativen Eisvariationen den Geschmack seiner Kunden treffen wird. zdh