Seit der Warnung des Robert-Koch-Instituts vor diesen Produkten Gemüsebauern bleiben auf Gurken und Tomaten sitzen

Nach dem Fund von EHEC-Erregern bei Gurken aus Spanien und den Niederlanden werden auch aus deutschem Anbau stammende Gurken, Tomaten und Salat kaum noch verkauft. Seit der Warnung des Robert-Koch-Instituts vor diesen Produkten seien Absatz und Verbrauch um 90 Prozent eingebrochen, teilten die norddeutschen Gemüsebauern am Freitag in Bremen mit.

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Gemüsebauern bleiben auf Gurken und Tomaten sitzen

Bremen (dapd-nrd). Nach dem Fund von EHEC-Erregern bei Gurken aus Spanien und den Niederlanden werden auch aus deutschem Anbau stammende Gurken, Tomaten und Salat kaum noch verkauft. Seit der Warnung des Robert-Koch-Instituts vor diesen Produkten seien Absatz und Verbrauch um 90 Prozent eingebrochen, teilten die norddeutschen Gemüsebauern am Freitag in Bremen mit.

Es sei völlig unverantwortlich, dass alle Gemüseanbauer weiterhin unter Generalverdacht gestellt würden, nachdem die Quelle offenbar gefunden worden sei, hieß es.

Gemüse werde in Deutschland unter den strengsten Bestimmungen der Welt produziert. Der Kontakt von Gülle mit Gemüse sei deshalb auch nicht denkbar. Behörden und Politik müssten nun für Klarheit sorgen und in der Öffentlichkeit unmissverständlich darstellen, dass deutsches Gemüse ein "hervorragendes und sehr sicheres Nahrungsmittel" sei, erklärte der Vorsitzender der Fachgruppe Gemüsebau Norddeutschland, Wolfgang Mählmann.

dapd