Trotz der geplanten Wiederaufnahme der Bauarbeiten am Stuttgarter Hauptbahnhof haben die Gegner des Milliardenprojektes zu keinen zusätzlichen Protesten aufgerufen. Es werde wie jeden Dienstag ein Blockadefrühstück geben, darüber hinaus seien aber keine weiteren Proteste geplant, teilte ein Sprecher des Bündnisses gegen "Stuttgart 21" auf dapd-Anfrage mit.
Gegner von "Stuttgart 21" dehnen Proteste nicht aus
Stuttgart (dapd). Trotz der geplanten Wiederaufnahme der Bauarbeiten am Stuttgarter Hauptbahnhof haben die Gegner des Milliardenprojektes zu keinen zusätzlichen Protesten aufgerufen. Es werde wie jeden Dienstag ein Blockadefrühstück geben, darüber hinaus seien aber keine weiteren Proteste geplant, teilte ein Sprecher des Bündnisses gegen "Stuttgart 21" auf dapd-Anfrage mit. Zu dem mittlerweile traditionellen Frühstück würden zwischen 100 und 200 Teilnehmer erwartet, sagte ein Sprecher.
Die Bahn hatte am Freitag nach einer außerordentlichen Sitzung der Projektträger angekündigt, am Dienstag die Bauarbeiten wieder aufzunehmen. Sie berief sich dabei auf ihr Baurecht. Zuvor hatte es in der Gremiumssitzung keine Einigung im Streit um den Baustopp gegeben. Die neue grün-rote Landesregierung hatte in der Sitzung keine Verlängerung des Baustopps beantragt, weil die Bahn ihrer Ansicht nicht klar dargelegt hatte, welche Kosten durch den längeren Bau- und Vergabestopp tatsächlich entstünden.
Bei dem Bahnprojekt soll der Stuttgarter Hauptbahnhof für 4,1 Milliarden Euro von einem Kopf- in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut werden.
dapd
