Das Gebäudereiniger-Handwerk sagt gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt der Schwarzarbeit in der Branche in einem Aktionsbündnis den Kampf an.
Gebäudereiniger gegen Schwarzarbeit
In einer gemeinsamen Erklärung macht der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks den Willen der in ihm zusammengeschlossenen Gebäudereinigungsbetriebe deutlich, Schwarzarbeit nicht zu tolerieren, die Einhaltung des Mindestlohns zu stützen und aktiv gegen illegale Beschäftigung vorzugehen.
"Schwarzarbeit ist das Gegenteil von fairen Wettbewerbsbedingungen und sozialer Verantwortung und damit ist Schwarzarbeit das Gegenteil dessen, wofür wir mit unserem Verband stehen wollen", bekräftigte Bundesinnungsmeister Dieter Kuhnert in seinem Statement.
"Wir wollen mit dem Bündnis aktiv daran arbeiten, dass nicht länger Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz in Mitgliedsbetrieben verlieren und unsere Unternehmen keine Chancen auf einen Auftrag haben, wo illegale Konkurrenz einen fairen Wettbewerb ausschließt", so Kuhnert.
Darauf zielt in besonderem Maß der im Bündnis vereinbarte konsequente Gesetzesvollzug gegenüber Arbeitgebern und Arbeitnehmern aber auch gegenüber Auftraggebern von Schwarzarbeit. Insbesondere im Bereich der Reinigung von Privathaushalten ist trotz vieler Privilegien zu deren Legalisierung weiterhin Schwarzarbeit in großem Umfang festzustellen. Die Maßnahmen des Bündnisses müssen deshalb auch dem Ziel dienen, diese Form der Schwarzarbeit nicht länger lediglich als Kavaliersdelikt wahrzunehmen sondern für ordnungsgemäße Beschäftigung zu sorgen.
Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks verbindet mit dem Abschluss die Hoffnung, dass neben der Einführung des Branchen-Mindestlohnes durch die Aufnahme in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz im Juli 2007 das Aktionsbündnis Schwarzarbeit die Bemühungen der Branche um Sauberkeit nachhaltig unterstützt.
dhz