Bildergalerie: Wenn die Firmenzentrale ein überdimensionales Baumhaus ist

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    Ziegler Group Firmenzentrale
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    Im oberpfälzischen Plößberg auf einer Waldlichtung hat die Ziegler Group, eines der größten Sägewerke Europas, ihr neues Arbeitsdomizil bezogen. Hier ließ das Unternehmen ein zur Firmenausrichtung passendes Gebäude errichten. Umgesetzt wurde das anspruchsvolle Bauvorhaben von Holzbau Riedl aus Waldthurn.
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    Sägewerk
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    Der Naturbaustoff Holz ist bestimmend im neuen Büro- und Verwaltungskomplex, der traditionell zur Ausrichtung des Unternehmens passt. Die Blickbeziehung zum Produktionsgeschehen soll hilfreich für alle Prozesse sein, der Blick in den Wald erholsam.
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    Nach nur einem Jahr Bauzeit war das neue Arbeitsumfeld auf einer Bruttogeschossfläche von rund 3.660 Quadratmetern fertiggestellt. Am Hauptstandort stehen auf der Gebäudegrundfläche von rund 32 x 32 Metern jetzt Büroräume für circa 120 Verwaltungsmitarbeiter verschiedener Abteilungen zur Verfügung. Zusätzlich wurden vier Besprechungsräume unterschiedlicher Größe, ein Showroom sowie eine Belegschafts- und Gästekantine realisiert.
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    Firmenzentrale Ziegler Group
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    Die Arbeiten an dem Verwaltungsgebäude begannen im September 2018 mit den Aushubarbeiten, bereits im März 2019 war der Bau des Untergeschosses aus Betonfertigteilen abgeschlossen. Im darauffolgenden Monat begann man mit den Holzbauarbeiten für die einzelnen Geschosse und parallel dazu mit dem geschossweisen Ausbau von Untergeschoss bis zu den oberen Stockwerken. Die vergleichsweise kurzen Aufbauzeiten für das Gebäude wurden nur deshalb erreicht, weil der Hauptteil der Zusammenbauten bereits in der Produktionshalle der Manufaktur Riedl geschehen war.
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    Wendeltreppe
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    Ein Highlight ist die Wendeltreppe, die sich wie ein gigantischer Holzwurm durch das Gebäude zieht.
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    An der Fassade reihen sich 19 Meter hohe, geschälte Fichtenstämme senkrecht im lichten Abstand aneinander. Sie verkleiden die eigentliche Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Metall, Holz und großzügigen Glaselementen des Bauwerkes. Durch diese robuste Baumfassade mit rund 200 Stämmen entsteht der Eindruck eines überdimensionalen Baumhauses. Getragen wird das enorme Gewicht von rund 1.000 kg je Fichtenbaumstamm durch einen separaten Fundamentstreifen. Weiteren Halt finden die Stämme durch Stahlschwerter, die an Dach und Decke des Untergeschosses angebracht wurden.