Bildergalerie: Dieses Jahr lebt die Maibaum-Tradition wieder auf

  • Bild 1 von 9
    Maibaum Tradition
    © Asvolas - stock.adobe.com
    Zahlreiche Dorfplätze blieben in den vergangenen zwei Jahren leer. Die Maibaum-Tradition legte eine Corona-Zwangspause ein. Dieses Jahr werden nun wieder im großen Umfang Maibäume aufgestellt.

    Vor allem im süddeutschen Raum sowie in Österreich ist der Brauch verbreitet. Je nach Region werden die geschmückten Bäume am 1. Mai oder an den Tagen zuvor auf einem zentralen Platz im Ort aufgerichtet – meist begleitet von Blasmusik und dem einen oder anderen Glas Bier.
  • Bild 2 von 9
    Maibaum-Tradition
    © picture alliance/dpa | Tobias Hase
    Bevor es soweit ist, muss der Maibaum jedoch erst einmal gehobelt und geschnitzt oder blau-weiß bemalt werden. Das Bild zeigt Josef Anetzberger vom Burschenverein Harlaching, wie er einen Maibaum hobelt. Der Baum soll am Laurinplatz in München aufgestellt werden.
  • Bild 3 von 9
    Maibaum-Tradition
    © picture alliance/dpa | Tobias Hase
    Die zahlreichen Helfer des Burschenvereins Harlaching heben das obere Viertel eines Maibaums an, um diesen auszurichten und auf Holzböcken abzulegen.
  • Bild 4 von 9
    Maibaum-Tradition
    © picture alliance/dpa | Tobias Hase
    Hier rollen sie den abgelegten Maibaum, um ihn von allen Seiten bearbeiten zu können. "Mit Wehmut" habe der Verein vor zwei Jahren seinen Baum gekappt, sagt der Vize-Vorsitzende Stefan Ullmann. Doch das traditionsgerechte Aufstellen mit Muskelkraft sei in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und hohem Ansteckungsrisiko keine Option gewesen.
  • Bild 5 von 9
    Maibaum-Tradition
    © picture alliance/dpa | Tobias Hase
    Zum Brauchtum zählt auch der nächtliche Maibaum-Diebstahl. Benachbarte Dörfer versuchen dabei den Baum des jeweils anderen zu stehlen. Deshalb schieben junge Männer in der Nacht vor dem Aufstellen in der Regel Nachtwache. Gelingt der Diebstahl, muss der Baum ausgelöst werden – meist in Form von Bier, Schnaps und Brotzeit.
  • Bild 6 von 9
    Maibaum-Tradition
    © picture alliance/dpa | Lino Mirgeler
    In einigen Orten wird der Maibaum inzwischen per Kran aufgerichtet. Die Tradition sieht jedoch ein Aufstellen mit Muskelkraft vor. Das Bild zeigt Mitglieder vom Gebirgstrachten-Erhaltungsverein "D'Leonhardstoana", wie diese einen Maibaum mithilfe von "Schwalben", mit Seil verknoteten Stöcken, aufstellen. Die Aufnahme stammt von 2019.
  • Bild 7 von 9
    Maibaum-Tradition
    © picture alliance/dpa | Rachel Boßmeyer
    Da es in der Vergangenheit häufig zu Unfällen kam, kommen auch beim traditionellen Aufrichten inzwischen immer häufiger Kräne zum Einsatz, um den Baum abzusichern.
  • Bild 8 von 9
    Maibaum-Tradition
    © picture alliance/dpa | Peter Kneffel
    Die Corona-Pause hat auch so manche kreative Idee hervorgebracht. So hatte der Verein "Guichinger Brauchtum" 2021 eine Mini-Version des örtlichen Maibaums als Bastel-Paket für eine Maifeier "dahoam" aufgelegt. 33 Zentimeter hoch, mit den originalen Zunftzeichen und dem Ortswappen an der Spitze. Dieses Jahr gibt es im oberbayerischen Gilching wieder einen echten Baum.
  • Bild 9 von 9
    Freundin Maibaum stellen
    © picture alliance/dpa | Henning Kaiser
    Eine weitere Tradition am 1. Mai sind die sogenannten Liebesmaien. Männer stellen in der Nacht auf den 1. Mai bunt geschmückte Birken vor die Häuser ihrer Herzensdame. Mit am Baum: rote Herzen mit dem Namen der Empfängerin, einem kurzen Gedicht oder Liebesschwur.

    Mit Inhalten von dpa