Bildergalerie: Mittenwald: Wie der Geigenbau den Ort prägt

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    Alles schaut auf Mathias Klotz: Der Ur-Geigenbauer wurde 1653 in Mittenwald geboren, sein Einfluss wirkt bis heute nach. Eine Statue in der Ortsmitte erinnert daran.
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    Geigenbaumeister Albert Sprenger zeigt eine Geige, an der er gerade baut.
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    Anton Sprenger ist stolz auf seine Familiengeschichte. Die Ahnentafel des Geigenbaumeisters reicht über zehn Generationen bis zu Mathias Klotz.
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    Für Geigenbaumeister Anton Sprenger ist jede Geige ein kleines Denkmal. Immer werde nach dem Erbauer einer Geige gefragt. Als Beleg, als Markenzeichen und als Erinnerung für die Nachwelt klebt Sprenger deswegen in jedes seiner Instrumente einen Zettel mit seinem Stempel – und mit einer kleinen Geschichte, was ihn oder die Welt zum Zeitpunkt des Baus bewegte.
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    Geigenbauschüler Charalampos Dafermos arbeitet in der Werkstatt der Instrumentenbauschule an einem Mini-Hobel. Der Grieche hat extra Deutsch gelernt und ist hierhergezogen, um sich zum Geigenbauer ausbilden zu lassen. Zwölf Schüler pro Jahrgang nimmt die Schule auf.
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    Geigenbauschülerin Marlene Huhn sticht mit der Hohlkehle eine Vertiefung um den Geigenrand herum. Die 20-Jährige stammt aus einer musikalischen Schreinerfamilie. Im Geigenbau vereint sie beides, Holz und Musik.
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    Geigenbauschüler Tamino Rexhausen sticht mit der Hohlkehle die Schnecke der Geige. Sie ist die Visitenkarte jedes Geigenbauers. Erst im dritten Ausbildungsjahr wagen sich die Schüler an diese Aufgabe. Geht ein Instrument kaputt, versuchen Geigenbauer bei deren Reparatur zumindest die Schnecke im Original zu erhalten.
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    Nicht jedes Holz eignet sich für den Geigenbau. Der Boden besteht aus Bergahorn, die Decke aus Fichte. Erst nach dem Bearbeiten wird das holzeigene Muster des geflammten Ahorns sichtbar.
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    Jedes Instrument muss vor dem Lackieren mindestens ein halbes Jahr lang im Sonnengang hängen. Die hängenden Geigen sind wohl der Ursprung für das Sprichwort, dass in Mittenwald der Himmel voller Geigen hängt. Wegen dieser Ruhephase können die Schüler während ihrer Ausbildungszeit kein Instrument von vorn bis hinten fertig bauen. Sie üben das Lackieren an einem Instrument, das Schülergenerationen vor ihnen gebaut haben.
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    In Mittenwald kommen Geigen und Berge zusammen. Wegen der Höhenlage weist das Fichtenholz der Umgebung ideale Eigenschaften auf, um als Tonholz verarbeitet zu werden. Die attraktive Berglandschaft, das idyllische Ortsbild und der Ruf des Geigenbaus locken Touristen aus aller Welt an.
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    Im Geigenbaumuseum finden Interessierte verschiedenste wertvolle Geigen, Informationen zur Geschichte des Geigenbaus in Mittenwald und...
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    ... die prachtvolle Original-Gesellenurkunde des Mathias Klotz.
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    Im Erdgeschoss des Museums können Besucher außerdem eine Geigenbauerwerkstatt aus der Nähe betrachten und zu bestimmen Terminen einem Geigenbauer bei der Arbeit über die Schulter blicken.