Bildergalerie: Fakten, Mythen und Kuriositäten rund ums Bier

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    Angeblich trinken Männer mehr Bier und Frauen mehr Wein. Sicher ist Bier in erster Linie ein Männergetränk. Allerdings hat das Bundesforschungsministerium herausgefunden, das 48 Prozent der Frauen lieber Bier als Wein trinken.
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    "Bier auf Wein das lass sein": Doch ist das wirklich so? Im Mittelalter symbolisierte der Spruch die sozialen Unterschiede zwischen den einfachen Ständen und dem Adel. Ein Adeliger würde niemals Bier trinken. Das war es aber auch schon. Der Wahrheitsgehalt der Weisung tendiert dabei gen null. Denn: Es kommt immer auf die Menge an, nicht auf die Reihenfolge.
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    Angeblich ist ein Bier erst nach sieben Minuten optimal trinkbar. Stimmt das? Nein, heute nicht mehr. Dank moderner Zapfanlagen ist es möglich ein Bier in zwei, maximal drei Minuten trinkfertig zu haben.
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    Bier hat kaum Nährstoffe: Im Gegenteil. Es enthält jede Menge: Kalzium, Phosphor, Magnesium und Kalium sind im Bier vorhandene Mineralstoffe.
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    Ist dunkles Bier wirklich stärker als Helles? Das kann man so nicht sagen. Zwischen der Farbe und dem Alkoholgehalt besteht nicht zwingend ein Zusammenhang. Die dunklere Farbe kommt dann zustande, wenn Dunkel- oder Röstmalze im Brauprozess verwendet werden. Der Alkoholgehalt ändert sich dadurch nicht.
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    Es gibt immer weniger Brauereien: Im Gegenteil. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Brauereien in Deutschland sogar leicht gestiegen.
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    Bier: kennst du eines, kennst du alle. Weit gefehlt! Der deutsche Biermarkt wird zunehmend vielfältiger und dynamischer. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 5.500 Biermarken – jede Woche kommt ein neues Bier auf den Markt.
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    Der Stammtisch stirbt aus. Das stimmt. Junge Leute, die jeden Tag in die gleiche Kneipe gehen? Das gibt es kaum noch. Bei aller Liebe zum Bier. Die Freizeitgestaltung sieht heutzutage anders aus.
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    as stärkste Bier

    Das stärkste Bier Deutschlands wird in Mittelfranken gebraut. Georg "Schorsch" Tscheuschner hat ein Bockbier mit 57 Prozent Alkohol nach dem deutschen Reinheitsgebot hergestellt. Damit stellte der Braumeister 2012 sogar einen Weltrekord auf.
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    25.866 unterschiedliche Bierflaschen

    Briefmarken zu sammeln war nie etwas für den Amerikaner Ron Werner. Im Alter von 14 Jahren begann er 1982, Bierflaschen aufzuheben. Rund 1.000 neue Flaschen kommen jedes Jahr hinzu. Bis heute hat Werner etwa 26.000 unterschiedliche Flaschen in seinem Besitz und dafür einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde erhalten. Nebenbei sammelt er übrigens auch Bierdosen und Zapfhähne.
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    Bierflasche in Cent-Format

    Franz Stellmaszyk ist Modellbauer aus Leidenschaft und hat mit seinen Miniaturen schon zahlreiche Weltrekorde aufgestellt. Seine Mini-Bierflasche misst lediglich 15,96 Millimeter und ist damit sogar kleiner als ein Cent-Stück. Die filigrane Flasche ist sogar mit einem Bügelverschluss ausgestattet und hat es – wie zwölf andere seiner Miniaturen – ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.
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    Männer mit dickem Bauch trinken dem Klischee nach zu viel Bier. Der direkte

    Mythos vom "Bierbauch"

    Zusammenhang zwischen Biergenuss und Bauch ist allerdings nur ein Mythos. Der Kaloriengehalt im Bier ist niedriger als z.B. in Milch oder Apfelsaft. Wie bei den anderen Getränken führt Bier deshalb nur bei einem übermäßigen Konsum zur Gewichtszunahme. Allerdings regen Alkohol und Bitterstoffe im Bier den Appetit an. In Kombination mit fettigem Essen kann das Bier zumindest den An­stoß zum "Bierbauch" geben.
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    27 Bierkrüge über 40 Meter

    Der stärkste Bierkrugträger der Welt kommt erwartungsgemäß aus Bayern. Oliver Stümpfel hat seinen eigenen Rekord überboten. 27 volle Bier­krüge – ein Gewicht von insgesamt 62 Kilogramm – stemmte er über ­eine Strecke von 40 Metern.
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    Brauen war anfangs Frauensache

    Männer haben nicht nur bei den Biertrinkern, sondern auch unter den Brauern ein klares Übergewicht (rund 94 Prozent). Doch das war nicht immer so. Bei den Germanen fiel das Brauen wie Kochen und Backen in den Bereich der Frau. Und selbst Martin Luther soll von seiner Frau, Ordensschwester Katharina von Bora, das Brauen gelernt haben.
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    Deutsche trinken weniger Bier als früher

    95,7 Millionen Hektoliter Bier haben die deutschen Brauereien und Bierlager 2015 abgesetzt. Damit bleibt Deutschland Europas Spitzenreiter und hält das Niveau des Vorjahres. Der Langzeittrend zeigt allerdings auch, dass die Deutschen etwas weniger Bier trinken als noch in den 1990er-Jahren. 1994 lag der Bierabsatz weit über der Marke von 100 Millionen Hektolitern. Danach kam es zu einem leichten, aber dauerhaften Abwärtstrend. Einen Ausreißer nach oben gibt es ­allerdings: 2006, im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, wurde mehr Bier als sonst getrunken.
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    Mythos vom „Bierbauch“

    Männer mit dickem Bauch trinken dem Klischee nach zu viel Bier. Der direkte Zusammenhang zwischen Biergenuss und Bauch ist allerdings nur ein Mythos. Der Kaloriengehalt im Bier ist niedriger als z.B. in Milch oder Apfelsaft. Wie bei den anderen Getränken führt Bier deshalb nur bei einem übermäßigen Konsum zur Gewichtszunahme. Allerdings regen Alkohol und Bitterstoffe im Bier den Appetit an. In Kombination mit fettigem Essen kann das Bier zumindest den An­stoß zum "Bierbauch" geben.
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    Bier auf dem Mond

    "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen … ein … riesiger Sprung für die Menschheit." Die Worte von Neil Armstrong bei seiner Landung auf dem Mond sind legendär. Was viele nicht wissen: Armstrong war auch der erste Biertrinker auf dem Mond. Die leere Flasche ist heute in einem Museum ausgestellt.
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    Volksgetränk der Tschechen

    In Tschechien ist Bier das unumstrittene Nationalgetränk. Jeder Tscheche verzehrt laut dem Verband "Brewers of Europe" im Schnitt über 140 Liter Bier im Jahr. Deutschland schafft es mit einem Pro-Kopf-Konsum von 107 Litern auf Platz zwei, dicht gefolgt von den österreichischen Nachbarn. In anderen Ländern hat Bier dagegen einen schweren Stand. Franzosen und Italiener trinken nur knapp 30 Liter im Jahr und geben häufig Rot- und Weißwein den Vorzug.
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    Biersuppe zum Frühstück

    Bier war früher ein beliebtes Frühstück in deutschen ­Familien – auch für Kinder. Allerdings wurde das Bier nicht im Glas, sondern in Form einer warmen Suppe gereicht. Wichtige Zutaten vieler ­Rezepte waren neben dem Bier ein altbackenes Brot und Kümmel. Die aufgekochte Suppe wurde nach Belieben mit Butter, Salz oder Zucker veredelt.