Trotz der Avancen von FDP-Vize Sabine Leutheusser-Schnarrenberger an die Sozialdemokraten kann sich SPD-Chef Sigmar Gabriel keine Neuauflage sozial-liberaler Zusammenarbeit vorstellen. "Der Ruf von Frau Leutheusser-Schnarrenberger ist ohne Echo in der eigenen Partei. Die neue liberale Partei in Deutschland sind die Grünen", sagte Gabriel der "Passauer Neuen Presse" (Samstagausgabe).
Gabriel: Die neuen Liberalen sind die Grünen
Passau (dapd). Trotz der Avancen von FDP-Vize Sabine Leutheusser-Schnarrenberger an die Sozialdemokraten kann sich SPD-Chef Sigmar Gabriel keine Neuauflage sozial-liberaler Zusammenarbeit vorstellen. "Der Ruf von Frau Leutheusser-Schnarrenberger ist ohne Echo in der eigenen Partei. Die neue liberale Partei in Deutschland sind die Grünen", sagte Gabriel der "Passauer Neuen Presse" (Samstagausgabe).
Sozialliberale Zeiten unter den SPD-Kanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt seien gute Zeiten für Deutschland und Europa gewesen, fügte der SPD-Vorsitzende hinzu. Doch die FDP sei keine liberale, sondern eine marktradikale Partei. "So sympathisch es wäre, wenn die FDP sich wieder verändern würde - das wird so schnell nicht passieren."
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hatte ihrer Partei eine Öffnung zur SPD empfohlen. Die FDP dürfe sich "nicht einseitig auf die Union ausrichten".
dapd
