Garten- und Landschaftsbau Fuso eCanter wandelt auf dem Grün-Blauen-Pfad

Zur Messe GaLaBau in Nürnberg stellt Daimler Truck ausschließlich elektrische Modelle seines Kleinlasters der Marke Fuso aus.

Fuso eCanter 7C18e
Umweltfreundlich im Garten- und Landschaftsbau unterwegs: Hier mit dem eCanter 7C18e als Dreiseitenkipper mit Meiller-Aufbau. - © Daimler Truck

Erstmals zeigt die Marke Fuso der Daimler Truck AG zur diesjährigen GaLaBau vom 11. bis 14. September 2024 in Nürnberg ausschließlich elektrische Modelle.  Damit reiht sich der Fuso eCanter in den Grün-Blauen-Pfad ein, auf dem während der Messe Produkte und Innovationen zu sehen sind, die Maßnahmen zur Klimaanpassung aktiv unterstützen.

Der Fuso Canter gehört seit Jahren zu den beliebtesten Nutzfahrzeugen im Garten- und Landschaftsbau sowie im Steinmetzhandwerk. Als Messeneuheit stellt Daimler in Nürnberg nun eine elektrische Variante des Dreiseitenkippers 7C18e aus. Kein anderes Fahrgestell im 7,5-t-Segment biete derzeit eine so hohe Tragfähigkeit von 3,8 t bei einem kurzen Radstand von 2.800 mm, betont der Hersteller. Vorteil dieser Kombination sei ein besonders kleiner Wendekreis.

Fuso eCanter mit vier Varianten vertreten

Neben dem Dreiseitenkipper stellt Fuso einen eCanter 9C18e mit Hiab-Abrollkipper und 3.400 mm Radstand aus sowie einen eCanter 4S15e mit Scattolini Hinterkipper und 2.500 mm Radstand. Im Außenbereich ist Fuso mit einem eCanter 6S15e mit 2.800 mm Radstand und einem Jotha Absatzkipper als Aufbau vertreten. Im Rahmen der E-Mobility Area können die Messebesucher dieses Fahrzeug auch in Aktion erleben.

Seit Sommer mehr Sicherheit

Im Sommer wurden die Fuso Canter der Gewichtsklassen bis 6,0, 7,5 und 8,55 t serienmäßig aufgerüstet. Unter anderem erhielten Canter und eCanter einen neuen Notbrems­assistenten mit Mehrspurüberwachung. Damit kann die Elektronik auf querende, entgegenkommende oder auf der eigenen Spur laufende Personen und Radfahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h mit einer Vollbremsung reagieren. Auf stehende Objekte vor dem Fahrzeug reagiert der Notbremsassistent bei allen Geschwindigkeiten mit einer Vollbremsung bis zum Stillstand. Mit dieser neuen Sicherheitstechnik reagiert der Hersteller auf die neue Gesetzgebung, die jedoch erst später verpflichtend wird.

Zudem ersetzt der Blind Spot Information Assist ab sofort den bisherigen Active Side Guard Assist. In seiner neuen Funktion erfüllt er die aktuellen gesetzlichen Vorgaben mit einer Kombination aus vier Nah- und Fernbereichssensoren. Dabei überwacht er nicht nur die Beifahrerseite, sondern auch die Fahrerseite. Bei Geschwindigkeiten, die höher als 30 km/h sind, übernimmt der Blind Spot Information Assist darüber hinaus die Funktion eines Spurwechsel-Assistenten. Bis zur zulässigen Höchstgeschwindigkeit informiert er den Fahrer über ein Objekt auf Fahrer- oder Beifahrerseite. ste