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Brot des Jahres 2018 Fünf Eigenschaften, die das Dinkel-Vollkornbrot so einzigartig machen

In der Herstellung ist das Dinkel-Vollkornbrot sehr anspruchsvoll, bei den Verbrauchern erfreut es sich aber wachsender Beliebtheit. Das Deutsche Brotinstitut hat es nun zum Brot des Jahres 2018 gewählt. Warum es so besonders ist.

Passend zum internationalen Welttag des Brotes hat das Deutsche Brotinstitut das Dinkel-Vollkornbrot zum Brot des Jahres 2018 ernannt. Das Dinkel-Vollkornbrot hat laut Jury einige Vorzüge, die wir in den folgenden Punkten zusammengefasst haben.

1. Die lange Tradition

Dinkel verfügt als Getreideart über eine rund 8.000 Jahre alte Tradition. Hildegard von Bingen hat im Mittelalter den Dinkel als "das beste Getreidekorn" empfohlen und ihm vielfältige positive Wirkungen zugeschrieben. Nach einem Rückgang des Anbaus im 20. Jahrhundert erlebte der Dinkel eine Renaissance, nicht zuletzt aufgrund der Sehnsucht der Menschen nach ursprünglichen Ernährungsformen, die unter anderem zur verstärkten Nachfrage nach sogenannten Urgetreidearten führt.

In der Begründung des Deutschen Brotinstituts heißt es: "Das Dinkel-Vollkornbrot hat einen Siegeszug vom ursprünglichen Anbaugebiet des Dinkels, der schwäbischen Alb, in viele Bäckereien bundesweit angetreten und dabei einen hohen Genusswert mit ernährungsphysiologischen Vorzügen verbindet.  

2. Das Aussehen und der nussige Geschmack

Dinkel-Vollkornbrot wird üblicherweise kastenförmig mit kastanienbrauner Oberfläche angeboten, zuweilen auch mit Sonnenblumenkernen bestreut. Das Brot verfügt über ein feinporiges bis kerniges Krumenbild sowie im Geschmack über leicht nussige Noten. Zudem zeichnet es sich durch eine lange Frischhaltung aus.  

3. Das Rezept unterscheidet sich je nach Region

Es gibt kein einheitliches Rezept hierfür, sondern verschiedene regionale und betriebstypische Ausprägungen. Neben Dinkel-Vollkornmehl oder -schrot (nach den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuches sind mindestens 90 Prozent der Getreideanteile vorgeschrieben), Wasser, Salz und Hefe wird der Teig zuweilen auch mit Ölsaaten wie z. B. Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne oder Sesam ergänzt.  

4. Die Herstellung ist nur was für Profis

"Dinkel-Vollkornbrot ist in der Herstellung höchst anspruchsvoll", sagt Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. "Der Dinkel stellt sowohl den Landwirt als auch den Müller und den Bäcker vor Herausforderungen, die nur mit guter fachlicher Kompetenz zu bewältigen sind." 

5. Genuss und gesunde Ernährung in einem

Für das Deutsche Brotinstitut ragt das Dinkel-Vollkornbrot aus den rund 3.200 Brotspezialitäten in seinem Deutschen Brotregister heraus. Diese Brotsorte verbindet laut den Experten Tradition mit Moderne sowie Genusswert mit gesunder Ernährung in allerbester Weise. dhz

 

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