Die europäische Schuldenkrise hat nicht nur die Konjunktur in Deutschland gebremst, sondern die Verbraucher auch zunehmend verunsichert. Von Dynamik ist im Konsum wenig zu spüren. Auch das Friseurhandwerk bekommt diese Entwicklung zu spüren. Doch trotz allem bleibt die Branche positiv gestimmt.

Krise hin oder her: In der zweiten Jahreshälfte 2012 hat die Mehrzahl der Friseurbetriebe im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus verzeichnen können. Gleichwohl zeigt die jüngste Befragung, dass die Nachfrage von professionellen Friseurdienstleistungen hinter der Entwicklung der ersten Jahreshälfte zurückblieb.
Die Ergebnisse einer Online-Umfrage des Zentralverbands des Friseurhandwerks im Einzelnen: Auf die Frage, wie das zweite Halbjahr 2012 für sie verlaufen sei, antworteten 58,3 Prozent der Unternehmen mit "besser als im Vorjahr". 41,7 Prozent gaben die Bewertung "schlechter als im Vorjahr" an.
Demnach verlief die Entwicklung in der Branche mehrheitlilch positiv. Im Vergleich zum Verlauf in der ersten Jahreshälfte hat sich die Nachfrage jedoch abgeschwächt.
Die Ergebnisse der Umfrage können hier eingesehen werden. dhz