Wettbewerb Foto-Award: Kalte Küchen und tote Flüsse

Der Felix Schoeller Photo Award prämiert beeindruckende Aufnahmen internationaler Profi-Fotografen aus 65 Ländern. Das sind die Sieger der fünf Kategorien.

Die Fotografin Karoline Klüppel ist die Gesamtsiegerin des Felix Schoeller Photo Awards 2015. In ihrer Arbeit "Mädchenland" hat sie das Leben von Mädchen und jungen Frauen des Volksstammes der Khasi in Indien porträtiert. - © Foto: Karolin Klüppel

Zum zweiten Mal vergab die Jury des Felix Schoeller Photo Awards Auszeichnungen in fünf Kategorien: Porträt, Landschaft/Natur, Architektur/Industrie, Fotojournalismus/Editorial, Freie/Konzeptionelle Fotografie und beste Nachwuchsarbeit.

Profi-Fotografen aus 65 Ländern reichten ihre Arbeiten ein. Darunter zahlreiche mit internationalen Preisen ausgezeichnete Fotografen. Gesellschaftspolitisch, emotional, eindrucksvoll, feinfühlig, voyeuristisch – das sind nur einige der Begriffe, die die Jury für die eingereichten Arbeiten fand.

Die Preisträger führen den Betrachter in Deutschlands kalte Küchen, auf Palmplantagen nach Indonesien oder an einen toten Fluss als neue Heimat obdachloser Kinder.

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Die Preisverleihung fand am 27. September 2015 statt. Die Sieger der fünf Kategorien erhielten neben der Trophäe jeweils 2.000 Euro. Unter dem Titel "Winners & Nominees – Felix Schoeller Photo Award 2015“ sind die Werke der Foto-Künstler noch bis zum 17. Januar 2016 im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück ausgestellt .   Alle Arbeiten der Sieger und Nominierten sind als digitale Dauerausstellung auch im Internet zu sehen.   sd