Während Verkaufsgerüchte bei der General-Motors-Tochter Opel für Unruhe in der Belegschaft sorgen, gibt der US-Autohersteller Ford seinen deutschen Beschäftigten sichere Zukunftsperspektiven. Nur zwei Monate nach der Markteinführung des neuen Ford Focus kündigte das Unternehmen am Dienstag an, dass auch die kommende Modellgeneration des Kompaktwagens in Saarlouis gebaut werde.
Ford sichert deutsche Standorte
Köln (dapd). Während Verkaufsgerüchte bei der General-Motors-Tochter Opel für Unruhe in der Belegschaft sorgen, gibt der US-Autohersteller Ford seinen deutschen Beschäftigten sichere Zukunftsperspektiven. Nur zwei Monate nach der Markteinführung des neuen Ford Focus kündigte das Unternehmen am Dienstag an, dass auch die kommende Modellgeneration des Kompaktwagens in Saarlouis gebaut werde.
Dort soll auch der Ford Focus Electric entstehen. Die nächste Generation des Kleinwagens Fiesta soll - wie das aktuelle Modell - in Köln vom Band laufen.
Das sieht eine Vereinbarung zwischen Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat der Ford-Werke GmbH vor. In beiden Werken wird demnach jeweils eine jährliche Kapazität von mindestens 350.000 Fahrzeugeinheiten im Drei-Schicht-Betrieb installiert.
Der Vorsitzende des Ford-Gesamtbetriebsrates, Dieter Hinkelmann, betonte: "Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft von Ford in Deutschland und in Europa. Vor allem der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen schafft für unsere Belegschaft, ihre Familien und letztlich auch die beiden Wirtschaftsregionen Köln und Saarlouis Sicherheit in den nächsten fünfeinhalb Jahren und darüber hinaus."
dapd
