Der Umstieg auf batterieelektrische Transporter spart Betrieben in drei Jahren rund 11.000 Euro – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag von Ford Pro. Gleichzeitig erweitert der Hersteller sein Transporter-Angebot um eine neue Variante.

Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland können durch den Umstieg auf batterieelektrische Transporter über einen Zeitraum von drei Jahren bis zu 11.000 Euro einsparen. Das geht aus einer Studie hervor, die das Centre for Economics and Business Research (CEBR) im Auftrag von Ford Pro erstellt hat.
Das Einsparpotenzial habe vor allem zwei Gründe. Die Kosten für das Aufladen der Batterie sind geringer als das Betanken von Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Zudem sinkt der Wartungsaufwand. Nach Schätzungen von Ford liegen die Service- und Reparaturkosten eines E-Transit um 40 Prozent unter denen eines vergleichbaren Transporters mit Dieselmotor.
Kleinunternehmen, die ihren Fuhrpark elektrifizieren möchten, unterstützt Ford mit dem E-Switch Assist. Mit der Software kann analysiert werden, welche Transporter aus dem Fuhrpark sich gemessen an ihrer Auslastung am sinnvollsten für einen Umstieg auf Elektroantrieb eignen.
Kräftigere Batterie für E-Transit
Derweil erweitert Ford sein Angebot an Elektro-Transportern um eine neue Variante. Den E-Transit rüstet der Hersteller seit kurzem optional mit einer kräftigeren Batterie aus. Deren Kapazität von 89 kWh ermöglicht eine Reichweite von bis zu 402 km. Das sind rund 27 Prozent mehr als beim Serienmodell, das mit einer 68-kWh-Batterie ausgerüstet ist. Der neue Energiespeicher verfügt zudem über eine verbesserte Schnellladeleistung, die sich von 115 auf 180 kW erhöht. So lässt sich die große Batterie in 28 min von 0 auf 80 Prozent aufladen. Mit Wechselstrom an einer Wallbox dauert das weniger als 6 h.
Ford Pro meldet Rekord bei Neuzulassungen
Das vergangene Jahr hat Ford Pro mit einem neuen Rekord abgeschlossen. Mit 78.455 Neuzulassungen brachte die Nutzfahrzeugsparte des Herstellers in Deutschland so viele neue Transporter auf die Straße wie nie zuvor, meldet das Unternehmen. Mit einem Absatzplus von rund 20 Prozent wuchs Ford Pro viermal stärker als der Gesamtmarkt bei den Nutzfahrzeugen (+ 5,0 Prozent. Das starke Wachstum bescherte Ford Pro einen Marktanteil von 14,7 Prozent. Das liegt noch einmal deutlich über dem bisher besten Wert aus dem Jahr 2019. Damals lag der Marktanteil bei 13 Prozent. ste