Das steckt im neuen Elektro-Transporter Ford E-Transit: Mehr Reichweite und Ladevolumen

Der neue E-Transit Courier rollt in Craiova vom Band und macht Fords Elektro-Offensive komplett. Diese Argumente sollen Handwerksbetrieben den Umstieg auf E-Mobilität schmackhaft machen.

Ford E-Transit Courier
Der neuentwickelte Ford E-Transit Courier bietet deutlich mehr Ladevolumen als das Vorgängermodell. - © Ford Pro

Im rumänischen Craiova ist die Serienproduktion des E-Transit Courier angelaufen. Damit biegt Ford bei der Elektrifizierung der Transit-Baureihe auf die Zielgerade ein. Bald sollen die ersten Modelle des komplett neu entwickelten Kleintransporters zu den deutschen Händlern rollen.

Der Kompaktlieferwagen bietet nach Angaben des Herstellers bis zu 293 km elektrische Reichweite, eine Nutzlast von 700 Kilogramm und Platz für zwei Europaletten. Das Ladevolumen übertrifft das der Vorgängergeneration um 25 Prozent.

Mehr Reichweite für großen Transit

Den E-Transit – laut S&P Global Mobility Europas 2024 meistverkaufter Elektro-Transporter unter den 3,5-Tonnern – stattet Ford ab sofort auf Wunsch mit einer kräftigeren Batterie aus. Dadurch steigt sein Aktionsradius auf 402 km im WLTP-Zyklus. Zugleich erlaubt der neue Stromspeicher mit einer Kapazität von 89 kWh höhere Laderaten als die Standardversion mit 68 kWh.

Das neue Modell wird in der Türkei ge­baut und als Kastenwagen oder Doppelkabine in verschiedenen Längen- und Höhenkonfigurationen angeboten. Wer individuelle Aufbauten benötigt, kann auf das Fahrgestell mit Fahrerhaus zurückgreifen.

Abgerundet wird das Portfolio der elektrischen Transit-Baureihe vom Custom, der mit 136 oder 218 PS zur Wahl steht. Mit 2.300 kg Anhängelast hält er die Bestmarke im Segment. Außerdem gibt es den Transit Custom wie auch den Transit Connect als Plug-in-Hybrid (PHEV). Damit will Ford vor allem kleinen Unternehmen, die den Umstieg auf reinen Elektroantrieb noch scheuen, eine Alternative bieten. ste