Bundesförderung Förderung für zusätzliche Wärmepumpen-Fachkräfte

Mit dem neuen Aufbauprogramm Wärmepumpe fördert das Bundeswirtschaftsministerium Handwerker, die sich zum Thema Wärmepumpe qualifizieren. Ab April können Gelder für Schulungen beantragt werden.

Das neue Förderprogramm richtet sich an Betriebe, die ihre Mitarbeiter in Sachen Wärmepumpe weiterqualifizieren wollen. - © caifas - stock.adobe.com

Das Bundeswirtschaftsministerium will zur Umsetzung der Wärmewende im Gebäudesektor Fachkräfte bei entsprechenden Weiterbildungen fördern. "Das neue Förderprogramm ist ein wichtiger Schritt für die Wärmewende", sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zur Veröffentlichung der entsprechenden Förderrichtlinie. "Mit der Bundesförderung Aufbauprogramm Wärmepumpe unterstützen wir die gut ausgebildeten Handwerkerinnen und Handwerker, die jetzt schon Heizungen einbauen dabei, sich rasch auf klimaneutrale Technologien auszurichten", fügte er hinzu. Gefördert werden sollen außerdem Planer und Energieberater.

Im Jahr sollen 17.500 Handwerker gefördert werden

Wie das Ministerium weiter mitteilte, fördert das ab 1. April beginnende Programm Schulungen zur Auslegung und zum Einbau von Wärmepumpen im Gebäudebestand. Finanziell unterstützt werde außerdem als praktische Qualifizierungsmaßnahme ein Coaching vor Ort zu Wärmepumpen im Bestand. Insgesamt sollten so über 30 Monate jährlich mindestens 17.500 Handwerker sowie rund 3.000 Planende und Energieberater zu Wärmepumpen im Bestand qualifiziert werden, hieß es weiter.

Anträge über das BAFA stellen

Entsprechende Anträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Gefördert werden dabei Handwerker aus dem SHK-Handwerk, dem Schornsteinfegerhandwerk sowie aus der Klimatechnik sowie Planungsunternehmen und Energieberater. Gefördert werden die Schulungen mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben beziehungsweise bis höchstens 250 Euro pro teilnehmende Person und Schulungstag.

Weitere Informationen unter www.bafa.de/baw