Apotheker fordern Reduzierung des Satzes Fiskus kassiert 4,6 Milliarden Euro Mehrwertsteuer auf Arzneien

Von den steigenden Arzneimittelausgaben profitiert auch der Fiskus: Der Staat strich im vergangenen Jahr 4,57 Milliarden Euro an Mehrwertsteuer ein, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Mittwoch vorrechnete. Damit wende die gesetzliche Krankenversicherung mehr Geld für die Mehrwertsteuer auf als für die Vergütung der Apotheken. Diese habe sich auf 4,46 Milliarden Euro summiert.

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Fiskus kassiert 4,6 Milliarden Euro Mehrwertsteuer auf Arzneien

Berlin (dapd). Von den steigenden Arzneimittelausgaben profitiert auch der Fiskus: Der Staat strich im vergangenen Jahr 4,57 Milliarden Euro an Mehrwertsteuer ein, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Mittwoch vorrechnete. Damit wende die gesetzliche Krankenversicherung mehr Geld für die Mehrwertsteuer auf als für die Vergütung der Apotheken. Diese habe sich auf 4,46 Milliarden Euro summiert.

Die Apotheker streiten seit Jahren für eine Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Medikamente. Die ABDA erklärte, Deutschland habe mit 19 Prozent den dritthöchsten Satz nach Dänemark (25 Prozent) und Bulgarien (20 Prozent). Zahlreiche EU-Staaten erhöben aus sozial- und wirtschaftspolitischen Erwägungen nur eine ermäßigte Mehrwertsteuer auf Arzneimittel.

dapd