Neuer Pick-up von Fiat Fullback: Ein Fahrzeug für Arbeit und Freizeit

Im Fiat Fullback lässt sich bequem umschalten – nicht nur von Heck- auf Allradantrieb. Der Pick-up ist als Begleiter bei der Arbeit und in der Freizeit gedacht.

Ulrich Steudel

Offroad nicht im Abseits: Der neue Fiat Fullback kann mit Heck- oder Allradantrieb gefahren werden. - © Fiat Professional

Kein anderes Fahrzeug verkörpert die Verknüpfung von Arbeit und Freizeit so sehr wie der Pick-up. Diese früher in Deutschland eher selten zu findende Karosserieform erfreut sich steigender Beliebtheit. In gleichem Maße wächst die Angebotspalette. Fullback heißt die Antwort von Fiat auf den Trend in der Autobranche.

Die Technik basiert auf dem L200 von Mitsubishi. Trotzdem ist es den Italienern gelungen, ein paar Akzente zu setzen. So darf Fiat nach eigenen Angaben den Pick-up als Fahrgestell exklusiv anbieten. Neben der klassischen Doppelkabine mit vollwertiger zweiter Sitzreihe und insgesamt fünf Plätzen gibt es den Fullback als sogenanntes „Extended Cab“.

Fiat Fullback

In dieser Variante mit verkürzter Kabine ist die zweite Sitzreihe eher als zusätzlicher Stauraum gedacht. Die beiden hinteren Türen sind kleiner und für die Plätze im Fond bleibt nur wenig Kniefreiheit. Im Gegenzug steigt die Länge der Ladefläche von 1.520 auf 1.850 mm. Folgt man dem Gedanken von Arbeit und Freizeit, würde die „Extended Cab“ ihren Schwerpunkt wohl eher im gewerblichen Einsatz haben.

Bei den beiden Ausstattungsvarianten SX und LX fällt die Zuordnung schon schwerer. Sowohl die Variante SX als Hecktriebler als auch die Variante mit permanentem Allantrieb (LX) lassen sich in beiden Antriebsarten bewegen. Über den Drehschalter rechts neben dem Fahrersitz lässt sich während der Fahrt bequem hin- und herschalten.

Ein gesperrtes Mitteldifferenzial mit einer Kraftverteilung von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse sowie eine zusätzliche Getriebeuntersetzung gibt es aber nur in Verbindung mit der LX-Ausstattung.

Egal, ob permanent oder zuschaltbar: Der Allradantrieb erfreut sich vor allem im Zugbetrieb großer Beliebtheit. Ein elektronischer Anhängerstabilisator gehört beim Fiat Fullback jedenfalls in beiden Ausstattungslinien zur Serie. Und mit den Turbodieselmotoren von 154 oder 181 PS dürfte der Fullback auch ausreichend Kraft entwickeln, um mit einem Hänger im Schlepptau ordentlich voranzukommen.