Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch im Raum Kassel einen 21-jährigen Afghanen wegen Internet-Werbung für die Terrororganisation Al-Qaida festnehmen lassen. Der Beschuldigte Omid H. soll seit Juli 2010 auf der Internetplattform "Islambrüderschaft" etwa 60 entsprechende Text- und Videobeiträge veröffentlicht haben, teilte die Karlsruher Strafverfolgungsbehörde am Donnerstag mit.
Festnahme wegen Internet-Werbung für Al-Qaida in Nordhessen
Karlsruhe/Kassel (dapd). Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch im Raum Kassel einen 21-jährigen Afghanen wegen Internet-Werbung für die Terrororganisation Al-Qaida festnehmen lassen. Der Beschuldigte Omid H. soll seit Juli 2010 auf der Internetplattform "Islambrüderschaft" etwa 60 entsprechende Text- und Videobeiträge veröffentlicht haben, teilte die Karlsruher Strafverfolgungsbehörde am Donnerstag mit. Mit mindestens 21 Propagandabeiträgen soll er gezielt dafür geworben haben, sich am terroristischen Dschihad ("Heiligen Krieg") von Al-Qaida und der Islamischen Bewegung Usbekistan (IBU) zu beteiligen.
Gleichzeitig ließ die Bundesanwaltschaft die Wohnungen zweier weiterer Beschuldigter in Nordrhein-Westfalen durchsuchen. Auch sie sollen durch Propaganda im Internet um Mitglieder oder Unterstützer für islamistische Terrororganisationen geworben haben. Omid H. wurde am Donnerstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
dapd
