Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) stellt in einer Broschüre vor, wie die Handwerksorganisationen und Kammern die Fachkräfte sichern wollen. Der aktuell positive Trend wird laut dem ZDH nicht anhalten.
Fachkräftesicherung durch Ausbildung
Dokumentiert wird in der Broschüre das Engagement der Handwerkskammern und Fachverbände zur Sicherung des künftigen Fachkräftenachwuchses. Die Publikation zieht eine Zwischenbilanz des Ausbildungspakts und zeigt dessen neue Ausrichtung auf das Zukunftsthema Nachwuchssicherung.
Ein wichtiger Schwerpunkt ist laut dem ZDH die Verbesserung der Berufsorientierung. Vielerorts würden Handwerksorganisationen und Betriebe im Netzwerk SCHULEWirtschaft eng zusammen arbeiten und regelmäßig Schulbesuche, Workshops in Bildungszentren und Betriebserkundungen für Lehrer und Schüler anbieten.
Sieben Prozent mehr Betriebe bilden aus
Der aktuell positive Trend bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen sei unter anderem auf die Werbung für Karrierewege im Handwerk zurückgeführen. Angesprochen werden leistungsschwächere Schüler, Mädchen, Jugendliche mit Migrationshintergrund und Abiturienten.
Zudem ist das Ausbildungsengagement der Betriebe weiter gestiegen: Zum aktuellen Zeitpunkt melden die Kammern ein Plus von knapp sieben Prozent bei den neu angeworbenen Ausbildungsbetrieben und knapp acht Prozent Plus bei den neu angeworbenen Ausbildungsplätzen.
Der Titel der Broschüre lautet "Das Handwerk setzt Ausbildungs- und Qualifizierungsinitiativen gegen Fachkräftemangel" und steht auf zdh.de als kostenloser Download bereit. dhz