Die Sicherheitslage im Norden Afghanistans hat sich nach Einschätzung des ehemaligen ISAF-Kommandeurs Hans-Werner Fritz verbessert. Die Umgliederung des "Regional Command North" der ISAF-Schutztruppen und die Aufstockung der Einsatzkräfte hätten im Norden des Landes hätten die "Wende" gebracht, sagte Fritz am Donnerstag im hessischen Stadtallendorf.
Ex-ISAF-Kommandeur Fritz sieht Wende zum Positiven in Nordafghanistan
Stadtallendorf (dapd). Die Sicherheitslage im Norden Afghanistans hat sich nach Einschätzung des ehemaligen ISAF-Kommandeurs Hans-Werner Fritz verbessert. Die Umgliederung des "Regional Command North" der ISAF-Schutztruppen und die Aufstockung der Einsatzkräfte hätten im Norden des Landes hätten die "Wende" gebracht, sagte Fritz am Donnerstag im hessischen Stadtallendorf. Viele Menschen im Norden Afghanistans seien "der Taliban müde". In Stadtallendorf ist die Division Spezielle Operationen beheimatet, deren Kommandeur Generalmajor Fritz ist.
Fritz war vom 20. Juni 2010 bis zum 23. Februar 2011 Regionalkommandeur Nord der ISAF-Truppen in Afghanistan. Unter seinem Kommando standen 11.000 Soldaten aus 16 Nationen.
An einem Appell nahm auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier teil. Der CDU-Politiker sagte, die Division sei ein "unverzichtbarer Teil der internationalen Friedensordnung". Die Division war zuletzt im März in Erscheinung getreten. Bei der "Operation Pegasus" evakuierten Einsatzkräfte der Division deutsche Staatsbürger aus Libyen.
dapd
