Nur noch 16 Tage dann beginnen in Lille die EuroSkills 2014. Junge Berufstätige aus ganz Europa werden dann die Europameister in über 40 Berufen aus Handwerk, Industrie und Dienstleistung ermitteln. Für die Deutsche Nationalmannschaft gehen 21 Teilnehmer an den Start.
Der Countdown läuft für Malerin Kim Mona Bill, die Mechatroniker Johannes Strößner und Raphael Dötsch, Maurer Sven Jungmann, SHK-Fachmann Dominik Engel und die anderen deutschen Teilnehmer an der Berufe-Europameisterschaft. Vom 2. bis 4. Oktober wetteifert im französischen Lille die europäische Elite der beruflichen Fachleute im Alter bis 25 Jahre um EM-Titel, Medaillen und beste Leistungen.
Rund 430 Teilnehmer aus 25 Ländern werden bei den zum vierten Mal durchgeführten EuroSkills erwartet. Unter ihnen sind 21 der besten Talente, die die deutschen Farben in 15 Einzel- und Teamdisziplinen bei den Europameisterschaften der Berufe vertreten werden.
Gute Medaillenchancen
"Wir freuen uns, dass wir mit einer starken Mannschaft in Lille das deutsche duale Bildungssystem und Deutschlands Industrie und Handwerk würdig vertreten können", so Huber Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany e.V., und Hendrik Voß, Referatsleiter Berufliche Bildung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks. "Das Team Germany besteht aus hoch motivierten Champions, die bei den EuroSkills mit Sicherheit gute Medaillenchancen haben werden."
Nach Lille fahren rund 50 Teilnehmern, Experten, Betreuer und Offizielle aus Handwerk und Industrie. Die deutschen EM-Teilnehmer hatten sich zuvor in regionalen und nationalen Ausscheiden in ihren Berufsdisziplinen qualifiziert.
Volle Power im Training
Bereits im Juni traf sich das Team auf dem Gelände des Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen in Frankfurt. Neben Organisatorischem wurden die Teilnehmer auch im Umgang mit den Medientrainiert. Im Vordergrund stand aber das Kennenlernen des Teams, Fachsimpeln und Austauschen von Erfahrungen insbesondere mit den Experten.
"Wir haben in vielen Disziplinen bereits bei den Ausscheiden und Qualifizierungsvergleichen EM-reife Leistungen der Teilnehmer gesehen. Darauf lässt sich aufbauen", ist sich Romer sicher. "Jetzt gilt es bei den Trainingseinheiten mit den international erfahrenen Experten und Ausbildern den letzten Schliff in puncto Schnelligkeit, Maßgenauigkeit und Abstimmung im Team zu erreichen. Volle Power bis zum Schluss im Training - und dann werden wir sehen, ob und wie es sich auszahlt."
