Um den immer deutlicher werdenden Fachkräftemangel zu bekämpfen, setzt sich die Europäische Kommission für eine bessere gegenseitige Anerkennung von Berufsausbildungen in den Mitgliedsstaaten ein. Dazu möchte sie einen elektronischen Berufsausweis einführen.
Arbeitgeber, die sich über den Stand der Berufsausbildung eines Bewerbers informieren wollen, sollen dies nach Ansicht der EU-Kommission künftig ganz einfach anhand eines neuen elektronischen Berufsausweises erledigen können. Der Berufsausweis soll europaweit gültig sein und die Betrieben unterstützen, auch Bewerber aus anderen EU-Staaten einzustellen.
Für eine bessere Anerkennung
Der Ausweis werde das "Anerkennungsverfahren erleichtern und beschleunigen und es gleichzeitig transparenter machen", heißt in dem dazugehörigen Bericht der Kommission. Dies berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Gesetzesvorschlag.
Die EU-Kommission will den Vorschlag demnach in der kommenden Woche präsentieren. Er soll nach dem Willen der Kommission noch im ersten Halbjahr 2012 Gesetzeskraft erlangen und helfen die Schranken für die Anerkennung einer Berufsausbildung in den Mitgliedsländern zu senken. dapd