Aigner weist Kritik am EHEC-Krisenmanagement zurück Es funktioniert

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) verteidigt das Vorgehen der Behörden bei der Bewältigung der EHEC-Erkrankungen gegen Kritik der Opposition. "Das Krisenmanagement funktioniert - die Behörden konzentrieren alle ihre Kräfte auf die Bekämpfung dieser Epidemie", sagte Aigner der "Saarbrücker Zeitung". Jetzt sei auch nicht die Zeit für Föderalismusdebatten.

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Saarbrücken (dapd). Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) verteidigt das Vorgehen der Behörden bei der Bewältigung der EHEC-Erkrankungen gegen Kritik der Opposition. "Das Krisenmanagement funktioniert - die Behörden konzentrieren alle ihre Kräfte auf die Bekämpfung dieser Epidemie", sagte Aigner der "Saarbrücker Zeitung". Jetzt sei auch nicht die Zeit für Föderalismusdebatten.

Die Ministerin forderte die Verbraucher auf, weiter auf den Verzehr von Sprossen, rohen Gurken, Tomaten und Blattsalaten zu verzichten. Vorerst seien die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und des Bundesinstituts für Risikobewertung weiter gültig.

Aigner sagte, tausende Landwirte und Betriebe seien von dramatischen Umsatzeinbrüchen betroffen. Sie hätten hochwertige Produkte hergestellt und verantwortungsvoll gewirtschaftet. Beim Sondertreffen der EU-Agrarminister an diesem Dienstag in Luxemburg werde es daher auch um Hilfen gehen. "Diese Betriebe brauchen jetzt unsere Unterstützung", sagte Aigner.

Bundesweit ist die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit EHEC-Infektionen auf mindestens 22 gestiegen.

dapd