Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im März 2010 um 1,5 Prozent gegenüber dem März des Vorjahres gefallen. Im Vergleich zum Februar haben sich die Produkte verteuert.
Erzeugerpreise steigen
Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im März 2010 gegenüber März 2009 um 0,2 Prozent und gegenüber Februar 2010 um 0,3 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Preise für Energie lagen im März 2010 um 5,5 Prozent unter denen von März 2009. Sie erhöhten sich gegenüber Februar 2010 um 1,6 Prozent.
Erdgas insgesamt kostete im März 2010 um 30,8 Prozent weniger als im März 2009. Die Preise für elektrischen Strom lagen im März 2010 um 4,2 Prozent höher als vor einem Jahr. Während Weiterverteiler 6,5 Prozent mehr zahlten als im März 2009, erhöhten sich die Strompreise für Haushalte um 3,6 Prozent.
Mineralölerzeugnisse waren im März 2010 um 25,2 Prozent teurer als ein Jahr zuvor (+ 5,1 Prozent gegenüber Februar 2010).
Die Preise für Verbrauchsgüter waren im März 2010 um 0,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, gegenüber Februar 2010 sanken sie um 0,2 Prozent. Nahrungsmittel waren 1,7 Prozent günstiger. Fleisch (ohne Geflügel) kostete im März 2010 2,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Dagegen waren Butter und andere Fettstoffe aus Milch um 22,6 Prozent teurer als im März 2009. Milch kostete 1,4 Prozent mehr.
dhz