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FAQ zu Anzahl, Ausbildung, Kurs und Kosten Ersthelfer im Betrieb: Wie viele sind Pflicht, was sind ihre Aufgaben?

Bei einem Notfall sind sie an vorderster Stelle: Ersthelfer im Betrieb. Doch welche Anzahl an Ersthelfern ist im Unternehmen Pflicht? Ab wann braucht es eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse? Und ist die Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer freiwillig? Alle Antworten auf wichtige Fragen zum Ersthelfer im Betrieb.

"Ersthelfer im Betrieb leisten einen wichtigen Beitrag für ein sicheres und gesundes Arbeiten im Unternehmen", sagt Horst Reuchlein. Er ist Leiter des Fachbereichs Erste Hilfe bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). In Deutschland ist es für Arbeitgeber Pflicht, Maßnahmen zu treffen, die zur Ersten Hilfe erforderlich sind. Maßgeblich sind die Art der Arbeitsstätte, die Tätigkeiten und die Anzahl der Beschäftigten. Geregelt ist diese Pflicht im Arbeitsschutzgesetz (§ 10 ArbSchG).

Ab welcher Betriebsgröße und in welcher Anzahl sind Ersthelfer ist im Betrieb nötig? Welche Aufgaben haben sie? Wie oft ist eine Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurses nötig? Hier sind Antworten auf diese und weitere Fragen:

Ersthelfer im Betrieb: Aufgaben und Pflichten

Definition: Was ist ein Ersthelfer im Betrieb?

Der Ersthelfer im Betrieb ist ein medizinischer Laie. Bei einem Arbeitsunfall oder einer plötzlich auftretenden Erkrankung im Unternehmen leistet er grundlegende Maßnahmen der Ersten Hilfe. Außerdem setzt er den Notruf ab. Beim betrieblichen Ersthelfer handelt es sich meist um einen Mitarbeiter. Der Ersthelfer muss eine Ausbildung in Form eines Erste-Hilfe-Kurses absolvieren.

Welche Anzahl an Ersthelfer im Betrieb ist Pflicht?

"Im Unternehmen müssen betriebliche Ersthelfer in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen", erklärt DGUV-Experte Reuchlein. Geregelt ist dies im Arbeitsschutzgesetz und in der DGUV-Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention." Konkret heißt es hier:

  1. In Betrieben mit zwei bis 20 anwesenden Beschäftigten ist mindestens ein Ersthelfer Pflicht.
  2. In Betrieben mit mehr als 20 anwesenden Beschäftigten sind
  • im Verwaltungsbereich mindestens fünf Prozent sowie
  • in sonstigen Betrieben, zum Beispiel im Bereich Produktion, mindestens zehn Prozent der anwesenden Beschäftigten als Ersthelfer im Betrieb Pflicht.

Dürfen Ersthelfer auch aus fremden Unternehmen eingesetzt werden, wenn auf der Baustelle mehrere Betriebe zusammenarbeiten?

Es ist nicht festgelegt, dass die im Unternehmen beschäftigten Versicherten den Ersthelfer stellen müssen. Die Aufgabe ist auch auf andere anwesende Personen übertragbar. Sind etwa mehrere Handwerksbetriebe auf einer Baustelle tätig, können sie sich beim Einsatz von Ersthelfern absprechen.

Oftmals sind Subunternehmer mit nur wenigen Beschäftigte am Bau beteiligt. Maßgeblich für die Anzahl an Ersthelfern auf der Baustelle sind aber alle anwesenden Beschäftigten. Es sollte deshalb unbedingt Sorge getragen werden, diese zu erreichen.

Wer bestimmt den Ersthelfer im Betrieb? Ist die Ausübung freiwillig?

"Im Rahmen ihrer Unterstützungspflicht haben sich Versicherte zum Ersthelfer im Betrieb ausbilden zu lassen, soweit persönliche Gründe dem nicht entgegenstehen. Das können zum Beispiel körperliche und psychische Erkrankungen sein", erklärt Reuchlein.

Es sei förderlich, wenn Mitarbeiter sich freiwillig zum betrieblichen Ersthelfer ausbilden lassen. Die Ausbildung habe viele Vorteile: So dürfe nicht vergessen werden, dass Kenntnisse und Erfahrungen in Erster Hilfe auch im Privatleben wichtig und nützlich seien, zum Beispiel für mögliche Notfälle im familiären Umfeld oder im Sportverein, so der Fachbereichsleiter Erste Hilfe. Auch für Jugendliche, die ihren Führerschein machen, ist die Ausbildung nützlich.

Was muss ein Ersthelfer im Betrieb tun? Was sind seine Aufgaben?

"Vor allem müssen Ersthelfer bei einem Notfall einsatzbereit zur Stelle sein und Erste Hilfe leisten", sagt Reuchlein. Weitere Aufgaben von Ersthelfern im Betrieb:

  • Sie versorgen leichterer Verletzungen im Rahmen der Ersten Hilfe.
  • Sie setzen den Notruf ab beziehungsweise leiten den Transport zur ärztlichen Behandlung ein.
  • Sie sichern Unfallstellen ab, zum Beispiel auf Baustellen oder im Straßenverkehr bei einem Autounfall.
  • Sie dokumentieren Erste-Hilfe-Leistungen in einem Verbandbuch, Meldeblock oder in elektronischer Form.

"Diese Aufzeichnungen dienen als Nachweis, dass sich die Verletzung oder Erkrankung während der Arbeitszeit ereignete. Dies könnte wichtig sein, falls Spätfolgen eintreten sollten", erklärt Horst Reuchlein. Als weitere Aufgabe kann dem Ersthelfer die Kontrolle über das Erste-Hilfe-Material im Verbandskasten übertragen werden.

Notfall im Betrieb: Erste-Hilfe-Leistungen korrekt dokumentieren

Wichtig: Die Dokumentationen zur Ersten Hilfe müssen mindestens fünf Jahre sowie vertraulich aufbewahrt werden. Folgende Punkte müssen dokumentiert werden:

  • Name der verletzen oder erkrankten Person
  • Angaben zum Hergang der Verletzung/Erkrankung
  • Datum, Uhrzeit sowie Ort des Unfalls/Erkrankung
  • Art und Umfang der Verletzung/Erkrankung
  • Namen der Zeugen
  • Angaben zur Erste-Hilfe-Maßnahme
  • Name des Ersthelfers

Was gehört nicht zu den Aufgaben eines betrieblichen Ersthelfers?

Ersthelfer im Betrieb sind nicht befähigt

  • Maßnahmen auszuüben, die ärztliches Fachwissen erfordern, zum Beispiel einen Eingriff in den Körper,
  • Medikamente zu verabreichen und
  • medizinische Hilfsmittel wie Larynxtubus sowie Beatmungsbeutelhilfen zu nutzen.

Solange Ersthelfer sachgerecht vorgehen, müssen sie nicht mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, erklärt Reuchlein. Dies tun sie laut des Experten, wenn sie anwenden, was sie "in der Ersten-Hilfe-Ausbildung gelernt haben" und "nach bestem Wissen und Gewissen handeln".

Mehr Möglichkeiten hat der Betriebssanitäter. "Er ist umfangreicher und fundierter ausgebildet als der Ersthelfer und kann weitergehende Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen", erklärt Reuchlein. Die Pflicht zu einem Betriebssanitäter gilt ab einer deutlich höheren Anzahl an Beschäftigten – auf Baustellen liegt diese bei 100 anwesenden Versicherten.

Ersthelfer im Betrieb: Inhalte der Ausbildung, Dauer und Kosten

Ist eine Ausbildung erforderlich, um Ersthelfer im Betrieb zu werden?

Betriebliche Ersthelfer müssen sich in zertifizierten Ausbildungsstellen ausbilden lassen. Die Ausbildung dauert einen Tag und umfasst neun Einheiten Unterricht. Eine Einheit dauert 45 Minuten. Ab einer gewissen Teilnehmerzahl lassen sich Ersthelfende auch in einer Inhouse-Schulung im Unternehmen ausbilden.

Was sind die Inhalte der Ausbildung?

Die Erste-Hilfe-Ausbildung umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im Praxisteil üben die Teilnehmer das Gelernte zum Beispiel an Übungspuppen, sogenannten Phantomen. Im Erste-Hilfe-Kurs lernen Teilnehmer wie sie

  • sich schützen,
  • eine Unfallstelle absichern,
  • einen Notruf korrekt absetzen
  • eine Rettung aus Gefahrenbereichen wie zum Beispiel im Straßenverkehr durchführen,
  • Wunden und Verletzungen versorgen,
  • lebensrettende Sofortmaßnahmen wie die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen,
  • Atem- und kreislaufbedingte Störungen erkennen,
  • mit Gelenkverletzungen, Knochenbrüchen, Hitze- und Kälteschäden, Verbrennungen, Verätzungen und Vergiftungen umgehen,
  • etc.

Hat der Teilnehmer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, erhält er eine Bescheinigung über die Teilnahme. Diese sollte er seinem Arbeitgeber als Bestätigung vorlegen.

Wo finden die Erste-Hilfe-Kurse statt?

Eine tagesaktuelle Liste von Ausbildungsstellen bietet die DGUV. Erste-Hilfe-Kurse werden zum Beispiel in Einrichtungen bekannter Hilfsorganisationen angeboten. ( ASB, Rotes Kreuz, Johanniter Unfall Hilfe, DLRG oder Malteser Hilfsdienst.) Auch private Erste-Hilfe-Schulen bieten Kurse an.

Wer zahlt die Ausbildung zum Ersthelfer in Betrieb? Muss der Arbeitgeber Kosten übernehmen?

Die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs kostet derzeit pro Teilnehmer 34 Euro. Zusätzlich wird aktuell eine Pauschale von zwölf Euro pro Teilnehmer aufgrund der Corona-Pandemie erhoben. "Die Lehrgangsgebühren werden von den Unfallversicherungsträgern in Form von Pauschalgebühren getragen. Sie werden direkt mit den Ausbildungsstellen abgerechnet", erklärt Horst Reuchlein. Für Unternehmen und Kursteilnehmer fallen hier keine Kosten an.

Andere etwaige Kosten, zum Beispiel Fahrt- und Reisekosten, muss der Arbeitgeber übernehmen.

Muss der Ersthelfer für die Zeit der Ausbildung von der Arbeit freigestellt werden?

"In der Regel werden die Arbeitnehmer für die Teilnahme am Kurs freigestellt", erläutert Reuchlein. Der Besuch des Erste-Hilfe-Kurses zählt grundsätzlich als Arbeitszeit. Er wird im Allgemeinen als Arbeitsleistung für den Betrieb angesehen.

Welche Ausstattung hat der Arbeitgeber für eine wirksame Erste Hilfe zur Verfügung zu stellen?

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, im Betrieb ausreichend Erste-Hilfe-Material zur Verfügung zu stellen. Je nach Größe des Unternehmens ist dies zum Beispiel durch eine bestimmte Anzahl an kleinen und großen Verbandskästen möglich. Darüber hinaus muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass im Betrieb schnell Hilfe herbeigerufen werden kann. Im Unternehmen müssen ausreichend Meldeeinrichtungen für den Notruf vorhanden sein, zum Beispiel Telefone oder Notrufmelder. Ein Aushang, zum Beispiel in Form eines Erste-Hilfe-Plakates, ist Pflicht. Dieser Aushang hilft dem Ersthelfer im Betrieb sowie anderen Beschäftigten, sich bei einem Notfall schnell zu orientieren. Das Plakat muss unter anderem die Notruf-Nummer, den Aufbewahrungsort des Erste-Hilfe-Materials und die Anschrift des nächstgelegenen Krankenhauses enthalten. Die Namen der Ersthelfer im Betrieb sind zu vermerken.

Vorlagen für Erste-Hilfe-Plakate in mehreren Sprachen finden Arbeitgeber auf der Website der DGUV: Vorlage Erste-Hilfe-Plakat.

Wann brauchen Betriebe einen Erste-Hilfe-Raum beziehungsweise Erste-Hilfe-Container?

In größeren Betrieben besteht die Pflicht, einen Erste-Hilfe-Raum einzurichten (in der Regel bei mehr als 1.000 beschäftigten Versicherten). Auf Baustellen gilt eine Sonderregelung: Hier ist ein Erste-Hilfe-Raum beziehungsweise Erste-Hilfe-Container ab 50 Versicherten verpflichtend (einschließlich Subunternehmer).

Sonderfall Ersthelfer auf der Baustelle: Wie organisieren Arbeitgeber die Erste Hilfe?

Um die Sicherheit auf Baustellen zu gewährleisten, gibt es Vorschriften, die erfüllt sein müssen. Ein Erste-Hilfe-Raum bzw. Erste-Hilfe-Container ist hier bereits bei mehr als 50 Beschäftigten – einschließlich Subunternehmern – Pflicht. Folgendes ist laut BG BAU bei der Organisation zu beachten:

  • Der Erste-Hilfe-Container/Erste-Hilfe-Raum ist gut erreichbar aufzustellen. Der Weitertransport von Verletzten muss gewährleistet sein.
  • Bei der Lage sind Gefährdungen durch Lärm, Stäube, Vibration, Gase oder Dämpfe weitestgehend zu vermeiden.
  • Der Erste-Hilfe-Raum muss eine Größe von mindestens 20 Quadratmetern Grundfläche aufweisen, der Erste-Hilfe-Container eine Grundfläche von mindestens 12,5 Quadratmetern.
  • Die jeweiligen Einrichtungen müssen mit einem Vorraum beziehungsweise Windfang/Sichtschutz ausgestattet werden, um sie von äußeren Einblicken zu schützen.
  • Der Erste-Hilfe-Container/-Raum muss ausreichend beleuchtet und belüftet werden. Auch fließendes Kalt- und Warmwasser und ein Telefon sind bereitzustellen.
  • In Abhängigkeit von der Gefährdungsbeurteilung sind die jeweiligen Räumlichkeiten auszustatten mit geeignetem Inventar sowie Mitteln zur Ersten Hilfe und Pflegematerialien. Auch geeignete Rettungsgeräte und Rettungstransportmittel sind bereitzuhalten.
  • Der Erste-Hilfe-Container/-Raum ist mit dem Rettungszeichen E003 "Erste Hilfe" zu kennzeichnen.

Weitere Informationen zum Thema Erste-Hilfe-Einrichtungen auf der Baustelle finden Interessierte in einem PDF der BG BAU: Organisation der Ersten Hilfe.

Ersthelfer im Betrieb: Fortbildung und Pflichtverletzung

Wann ist eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Ausbildung nötig? Was sind die Inhalte der Weiterbildung?

Alle zwei Jahre sollen die Kenntnisse aus dem ersten Erste-Hilfe-Kurs in einer Fortbildung aufgefrischt werden. Dies ist ebenfalls in der DGUV Vorschrift 1 festgelegt. Die Fortbildung umfasst neun Einheiten an Unterricht. Sie kostet derzeit 34 Euro pro Teilnehmer. Inhaltlich ist die Fortbildung deutlicher an der Zielgruppe orientiert als die Erste-Hilfe-Ausbildung. Spezifisch auf die Zielgruppe zugeschnitten können dort weitere Maßnahmen vermittelt und die Bewältigung von Notfallsituationen trainiert werden. Außerdem werden die in der Grundausbildung erworbenen Kompetenzen gesichert.

Nach einer erfolgreich absolvierten Fortbildung erhält der Mitarbeiter eine Bescheinigung. Die Nachweise der absolvierten Erste-Hilfe-Kurse können eine Erinnerung für den Arbeitgeber sein. Es liegt in der Verantwortung des Chefs, dass der Ersthelfer alle zwei Jahre an der Fortbildung teilnimmt. Diese Frist sollte nicht überschritten werden.

Welche Folgen drohen, wenn Unternehmen keinen Ersthelfer im Betrieb bestimmen?

Ein Unternehmer würde der DGUV-Vorschrift 1 zuwider handeln, wenn er es ablehnt, einen Mitarbeiter in der Ersten Hilfe auszubilden. Bildet ein Betrieb keinen Ersthelfer aus, erfüllt er den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit und damit die Voraussetzung für ein Bußgeld.

Gegebenenfalls kann es zu strafrechtlichen Konsequenzen kommen: etwa, wenn ein Arbeitnehmer gesundheitlichen Schaden erleidet oder stirbt, weil die Organisation mangelhaft ist oder es keine Erste-Hilfe-Einrichtungen gibt.

Erste Hilfe in Zeiten von Corona: Das müssen Ersthelfer im Betrieb beachten

Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten viele Mitarbeiter im Homeoffice. Ändert sich die Bestimmungen in puncto Ersthelfer im Betrieb?

Die Grundversorgung bezüglich der Erste Hilfe muss in Corona-Zeiten sichergestellt sein. Auch wenn weniger Mitarbeiter im Betrieb sind, gilt es, die in der DGUV Vorschrift 1 festgelegte Mindestanzahl an Ersthelfern zu erreichen. Ist dies aufgrund der Corona-Situation nicht immer möglich gilt es "auch unter Einbeziehung der Gefährdungsbeurteilung der vorgegebenen Anzahl an Ersthelfenden möglichst nahezukommen", sagt Reuchlein.

Momentan sollten Ersthelfende bei der Ersten Hilfe zudem mehr auf ihren Eigenschutz achten. Um das Ansteckungsrisiko für sich und die hilfsbedürftige Person zu minimieren, sollten beide – falls möglich – einen Mund-Nasen-Schutz/eine Atemschutzmaske tragen. Der Ersthelfer im Betrieb muss in jedem Fall Einmalhandschuhe und gegebenenfalls eine Schutzbrille tragen. Nach der Erste-Hilfe-Leistung sind die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren.

Worauf Ersthelfer im Betrieb in Corona-Zeiten außerdem achten müssen, fasst die DGUV in Handlungshilfen zusammen:

Fazit: Ersthelfer im Betrieb

Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen beim Thema Erste Hilfe im Betrieb viel beachten. Grundsätzlich besteht eine Pflicht einen betrieblichen Ersthelfer auszubilden. Sie ist etwa abhängig von der Größe des Unternehmens. Empfohlen ist, dass Mitarbeiter sich freiwillig zum Ersthelfer im Betrieb ausbilden lassen. Die Ausbildung erfolgt in Form eines Erste-Hilfe-Kurses. Hier lernt der Teilnehmer sich zu schützen, wie er bei einem medizinischem Notfall handelt und den Notruf absetzt. Alle zwei Jahre ist eine Auffrischung der Kenntnisse des Erste-Hilfe-Kurses nötig. Der Arbeitnehmer hat darauf zu achten, dass der Ersthelfer die Fortbildung rechtzeitig besucht.

Mehr zum Thema "Ersthelfer im Betrieb" gibt es im Podcast der VGB:

Erste Hilfe im Betrieb – wenn doch etwas passiert | VBG-Podcast Nr. 8

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