20 Jahre Mauerfall Erinnerungen wachhalten

20 Jahre sind vergangen seit dem Fall der Mauer und der Öffnung der Grenzen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Die Auswirkungen des historischen Umbruchs, der mit diesem Ereignis einherging, spüren wir noch heute. Er hat die weltpolitische Lage grundsätzlich verändert. Die junge Generation kennt die Teilung Deutschlands schon nur noch aus den Geschichtsbüchern. Umso wichtiger ist es, die Erinnerung an die Vergangenheit aufrechtzuerhalten und gerade jungen Menschen nahezubringen. Von Harald Brandes, Vorsitzender des DHZ-Redaktionsbeirates

Erinnerungen wachhalten

Es waren überwältigende und einmalige Ereignisse, als die Mauer fiel und Deutschland sich friedlich wiedervereinigte. Die Welt hat den Atem angehalten. Die unglaubliche Emotionalität dieser Zeit ist nachfolgenden Generationen nur schwer zu vermitteln. Was an jenem 9. November 1989 geschah, hatten viele Menschen ersehnt, aber kaum zu hoffen gewagt: Freunde und Verwandte, über Jahrzehnte durch Mauern und Minen getrennt, konnten sich plötzlich wieder besuchen.

Ein wichtiges Signal für die friedliche Revolution gaben insbesondere die Bürger. Damals gingen auch zahlreiche Handwerker auf die Straße, um zu demonstrieren. Die größte Leistung haben deshalb die Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR erbracht, als sie mutig für ihr Recht auf Freiheit und Demokratie auf die Straße gingen. Es liegt nunmehr in der Verantwortung kommender Generationen, die Erinnerung daran wachzuhalten.

Die Deutsche Handwerks Zeitung hat schon damals über die "friedliche Revolution" berichtet. Nach der Wiedervereinigung wurde sie zum offiziellen Mitteilungsblatt vieler Kammern aus den neuen Bundesländern. Ich bin mir sicher, auch künftig wird sie ein wichtiges Medium für das wiedervereinte deutsche Handwerk sein.

/News/dl/46802721_476eb84966.flv