Der neue Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck hat die erhöhte Förderung von E-Autos bis Ende 2022 verlängert. Damit wird auch weiterhin der Kauf von Plug-In-Hybriden unterstützt. Was danach folgen soll und wie hoch die aktuellen Prämien im Einzelnen sind.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz will die E-Autoförderung ab 2023 noch stärker am Klimaschutz ausrichten. "Bis zur Neuaufstellung sichern wir aber Kontinuität und verlängern die derzeitige Innovationsprämie bis Ende 2022", sagte der neue Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne). Die E-Auto-Förderung war Mitte 2020 deutlich erhöht worden und bis Ende 2021 befristet.
Weiterhin bis zu 9.000 Euro Förderung
Damit erhalten Käufer von rein elektrisch betriebenen E-Fahrzeugen im Jahr 2022 weiterhin bis zu 9.000 Euro Förderung. Plug-In-Hybride werden mit maximal 6.750 Euro gefördert. "Aber 2023 soll dann das neue Förderdesign greifen", teilte das Ministerium mit. "So sollen von 2023 nur noch Elektrofahrzeuge gefördert werden, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben", heißt es.
Ab 2023 wird auch elektrische Mindestreichweite wichtiger
Dieser solle über den elektrischen Fahranteil und eine elektrische Mindestreichweite definiert werden. Die Arbeiten an diesem neuen Förderdesign seien gleich mit den Start der neuen Bundesregierung aufgenommen worden. Schon im Koalitionsvertrag hatten sich die Ampel-Koalitionäre auf eine Änderung der E-Auto-Förderung verständigt.
Der frühere Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte Mitte vergangenen Jahres die bestehende Prämie für E-Autos und Plug-in Hybride über eine Innovationsprämie erhöht. Der Bund hatte dazu seine Förderung bis Ende diesen Jahres verdoppelt. Dies hatte die Nachfrage weiter beflügelt.