Ergebnis nur leicht geschmälert

Signal Iduna erwartet Zulauf von gesetzlich Krankenversicherten

Ergebnis nur leicht geschmälert

Die Krankenversicherung der Signal Iduna rechne nach der Einführung des Gesundheitsfonds mit Zulauf von freiwillig Versicherten aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), schreibt das Hamburger Abendblatt.

Anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 26. Juni habe der Vorstandsvorsitzende Reinhold Schulte die Erwartung geäußert, dass der vorgeschriebene einheitliche Beitragssatz viele der 9,5 Millionen freiwillig Versicherten zur privaten Krankenversicherung (PKV) führe. Allerdings würden aufgrund der neuen Wechselmöglichkeiten innerhalb der PKV-Unternehmen auch die Prämien zur PKV teurer werden, so die Tageszeitung. Schulte rechne mit bis zu zehn Prozent teureren Beiträgen.

Die Zugangshürden zur privaten Krankenvollversicherung durch die dreijährige Wartezeit für Angestellte und Arbeiter hätten im vergangenen Jahr zu niedrigeren Beitragseinnahmen geführt.

Maßnahmen zur Kostensenkung hätten ebenso die Beitragseinnahmen geschmälert. Diese lagen um 2,8 Prozent unter denen des Vorjahres.

Im Gegenzug seien die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle um 42,3 Millionen Euro (1,1 Prozent) auf rund 3,8 Milliarden Euro gestiegen. Dennoch sei das operative Ergebnis mit 816,5 Millionen Euro (–0,5 Prozent) nur leicht unter dem Ergebnis des Jahres 2006 geblieben.

Berücksichtige man die Erhöhung der Schwankungsrückstellung in der Kompositversicherung (Unfall-, Sachversicherungen etc.) auf 29,4 Millionen Euro (Vorjahr: 6,9 Millionen Euro), fiele das Ergebnis sogar noch günstiger aus als im Vorjahr.fm