Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich 2010 weiter verbessert. Alleine in der Zeit von Ende September bis Ende Dezember konnten im Handwerk 15.000 Ausbildungsplätze nachvermittelt werden. Von Karin Birk, Berlin
Erfolgreiche Nachvermittlungsaktionen
In den Monaten September bis Dezember 2010 konnten laut dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) noch einmal 15.000 Ausbildungsplätze nachvermittelt werden. Insgesamt habe das Handwerk damit für das laufende Ausbildungsjahr 155.200 neue Ausbildungsverträge zur Verfügung gestellt. Das waren 0,3 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahr.
3.000 zusätzliche Ausbildungsbetriebe
Außerdem hätten ab dem Sommer 2010 rund 6.700 (Vorjahr: rund 7.500) Jugendliche in Einstiegsqualifikationen vermittelt werden können. Bis Ende Dezember konnte die Zahl der neu gewonnen Ausbildungsbetriebe um rund 3.000 auf insgesamt 13.000 erhöht werden, erklärte der ZDH auf Anfrage der Deutschen Handwerks Zeitung .
Insgesamt wurden nach der Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bis Ende September 560.073 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Das war ein leichter Rückgang von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der vor allem auf die besondere Situation in den neuen Ländern zurückzuführen ist. Dort ist die Zahl der Ausbildungsplätze in Industrie, Handel und Handwerk um rund 7,4 Prozent zurückgegangenen, so dass auch die Zahl aller öffentlich geförderten Ausbildungsplätze in den neuen Bundesländern um rund 19 Prozent zurückgefahren werden konnten.