Arbeiter setzen letzte Schweißnaht - Ab Herbst soll sibirisches Gas fließen Erdgasleitung Opal offiziell fertiggestellt

Die Erdgasleitung Opal ist am Mittwoch offiziell fertiggestellt worden. An der Verdichterstation Radeland nahe dem brandenburgischen Baruth setzten Arbeiter des Betreibers Wingas symbolisch die letzte von 55.000 Schweißnähten. "Mit der Opal wird die Energie-Versorgungssicherheit in Europa erhöht", sagte Wingas-Geschäftsführer Gerhard König.

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Erdgasleitung Opal offiziell fertiggestellt

Baruth (dapd). Die Erdgasleitung Opal ist am Mittwoch offiziell fertiggestellt worden. An der Verdichterstation Radeland nahe dem brandenburgischen Baruth setzten Arbeiter des Betreibers Wingas symbolisch die letzte von 55.000 Schweißnähten. "Mit der Opal wird die Energie-Versorgungssicherheit in Europa erhöht", sagte Wingas-Geschäftsführer Gerhard König. Die Ostseepipeline werde ab Herbst russisches Erdgas aus Sibirien zu den Verbrauchern in Deutschland und Europa transportieren.

2.500 Beschäftigte waren den Angaben zufolge 22 Monaten lang mit den Arbeiten an der Pipeline beschäftigt. 27.000 Rohre mit einem Gewicht von jeweils 15 Tonnen wurden zusammengeschweißt und in einer Tiefe von etwa 2,50 Meter verlegt. In der Verdichterstation Radeland wird das Erdgas mit großem technischem Aufwand für den weiteren Transport Richtung Süden komprimiert.

Die 470 Meter lange Erdgaspipeline, die rund eine Milliarde Euro gekostet hat, führt von Lubmin bei Greifswald bis ins sächsische Olbernhau.

dapd