Die Aktionäre der EnBW Energie Baden-Württemberg AG haben auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung am Dienstag in Karlsruhe die Ausschüttung einer Dividende von 1,53 Euro pro Aktie beschlossen. Bezogen auf die dividendenberechtigten Aktien entspricht dies einer Ausschüttung von 373,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte.
EnBW-Hauptversammlung beschließt Dividende von 1,53 Euro je Aktie
Karlsruhe (dapd). Die Aktionäre der EnBW Energie Baden-Württemberg AG haben auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung am Dienstag in Karlsruhe die Ausschüttung einer Dividende von 1,53 Euro pro Aktie beschlossen. Bezogen auf die dividendenberechtigten Aktien entspricht dies einer Ausschüttung von 373,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Die Hauptversammlung folgte mit ihrem Beschluss dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat. Die EnBW-Aktie ist an der Frankfurter und Stuttgarter Börse notiert.
Das Atommoratorium führt voraussichtlich zu einem drastischen Gewinneinbruch bei Deutschlands drittgrößtem Stromversorger EnBW. Finanzvorstand Thomas Kusterer sagte auf der Hauptversammlung des Energiekonzerns, das operative Ergebnis des Unternehmens werde in diesem Jahr um bis zu 25 Prozent niedriger ausfallen als 2010. Bislang war der Konzern nur von einem Minus von maximal 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 1,9 Milliarden Euro ausgegangen.
Der Ergebniseinbruch könnte sogar noch höher ausfallen. Denn bei der Prognose geht EnBW davon aus, das Atomkraftwerk Philippsburg 1 nach Ablauf des Moratoriums wieder anfahren zu können. Dies wird jedoch von Kernkraftkritikern wegen des Alters des Reaktors entschieden abgelehnt.
Die künftige grün-rote Landesregierung Baden-Württembergs hält mehr als 46 Prozent der EnBW-Aktien. Das angehende Bündnis plant eine rasche Umstellung des Unternehmens auf regenerative Energien.
dapd
