Der Chef des Karlsruher Energieversorgers EnBW, Hans-Peter Villis, fordert einen Stresstest für Stromnetze vor einer Umstellung auf erneuerbare Energien. "Die Frage ist doch: wie wirken sich die energiewirtschaftlichen Veränderungen auf die Netzstabilität aus? Was passiert, wenn wir die sieben Atomkraftwerke ganz vom Netz nehmen", sagte Villis den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstagausgabe).
EnBW-Chef Villis fordert Stresstest für Stromnetze
Stuttgart (dapd). Der Chef des Karlsruher Energieversorgers EnBW, Hans-Peter Villis, fordert einen Stresstest für Stromnetze vor einer Umstellung auf erneuerbare Energien. "Die Frage ist doch: wie wirken sich die energiewirtschaftlichen Veränderungen auf die Netzstabilität aus? Was passiert, wenn wir die sieben Atomkraftwerke ganz vom Netz nehmen", sagte Villis den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstagausgabe).
Das Ziel, bis zum Jahr 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit 17 auf 35 Prozent zu erhöhen, sei "sehr ambitioniert. Da müssen wir fragen: Können wir unter diesen Bedingungen eine stabile Stromversorgung aufrechterhalten?" Ziel müsse sein, dass die Versorgung nicht zusammenbricht, wenn große Kraftwerke vom Netz gehen. Eine "immense Herausforderung" gehe auch von Fotovoltaikanlagen aus, die sehr schwankend Strom liefern.
dapd
